Keine guten Neuigkeiten für Dampfer: Eine unlängst durchgeführte Studie der European Society of Cardiology offenbarte, dass Konsumenten von E-Zigaretten erhöhte Werte bei der Oxidation von Lipoproteinen sowie Störungen der Herzfrequenz aufweisen – laut dem Fachzportal www.aerzteblatt.de könnte beides auf Dauer ein Risiko bedeuten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Das Ringen um ein Wenn und Aber in Sachen E-Zigarette scheint kein Ende zu nehmen.

Denn während die elektronischen Zigaretten bei jungen Menschen immer beliebter werden, warnen Experten noch immer vor den nikotinhaltigen Liquids, die abhängig machen können. Andere Forscher weisen hingegen mit Nachdruck darauf hin, dass sie die E-Zigarette für 95 Prozent sicherer halten als die konventionellen Glimmstängel, da der Dampf weder Teer noch Kohlenmonoxid enthält.

Als nachgewiesen gilt, dass der Dampf keinerlei krebserregende Substanzen enthält und damit dem Qualm herkömmlicher Zigaretten vorzuziehen ist. Wobei Langzeitfolgen durch die Liquids noch nicht umfassend erforscht sind, da diese sich aus verschiedenen Chemikalien zusammensetzen. Die Studie legt jedenfalls den Verdacht nahe, dass sich das Dampfen negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann. Der Sympathikus wird überdies angeregt und Nikotin setzt den Körper erhöhtem Stress aus – sowohl bei Rauchern als auch bei Dampfern.

Fakt bleibt: Die Ergebnisse der Studie genügen noch nicht, um ein erhöhtes Gesundheitsrisiko durch das Dampfen mit Gewissheit zu belegen, doch die Forscher halten ein solches Risiko für wahrscheinlich.

Quelle: arbeitskreis-krankenversicherungen.de