E-Zigaretten gelten als angesagte und vor allem deutlich verträglichere Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Doch von „gesundheitlich unbedenklich“ kann leider auch beim Konsum der vernebelten Liquide nicht die Rede sein. So wiesen Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory erst kürzlich abermals krebserregende Stoffe in den Dämpfen nach, darunter sogar zwei, die bisher unentdeckt geblieben waren.

Bei der Untersuchung des Dampfes von zwei verschiedenen E-Zigaretten und drei Flüssigkeiten fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Zersetzung zweier Lösungsmittel – Propylenglykol und Glyzerin – welche in den meisten E-Zigaretten vorhanden sind, zur Emission von nicht weniger als 31 schädlichen Chemikalien führt. Die besagten zwei Neuzugänge Propylenoxid und Glycidol stehen in Verdacht, krebserregend zu sein. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass der Ausstoß an schädlichen Substanzen umso größer ist, je höher die Temperatur der E-Zigarette ist.

Insofern konsternieren die Experten, dass der Grad an Schädlichkeit bei der Anwendung von E-Zigaretten stark vom Gerätetyp und vom Nutzverhalten des Konsumenten abhängt. Dass allerdings in jedem Fall ungesunde Substanzen ausgestoßen werden, steht außer Frage. Nur die Menge ist eben unterschiedlich!

Oder wie es einer der Autoren der Studie so treffend zusammenfasst:
Reguläre Zigaretten sind super ungesund. E-Zigaretten sind einfach nur ungesund!

Quelle: augsburger-allgemeine.de