Im Kinderfernsehen der 80er und 90er hat er uns ungezählte Stunden Freude geschenkt: „Der kleine Maulwurf“ und seine Abenteuer begeisterten eine ganze Generation von Kindern. In der echten Welt kommt der nützliche Kamerad, der den Boden auflockert, nicht so gut weg: Gärtner und Privatpersonen erschlagen ihn mit dem Spaten und spicken seine Gänge mit Todesfallen. Oder sie nutzen Gas, wie in diesem Fall. Nicht die klügste Idee.

Ja, wir wissen, dass die Geschichte zwei Seiten hat und dass der Maulwurf für Menschen, die einen sauberen Rasen wollen, wirklich ein lästiger Schädling sein kann. Dennoch sollte man bei der Wahl der Mittel zu seiner Bekämpfung Sorgfalt, das richtige Maß und gesunden Menschenverstand walten lassen. Denn die Nummer in dem Video hier beweist, dass der Schaden durch den Maulwurf am gepflegten Grün zur Lachnummer verkommen kann.

Gemessen an dem, was der gute Mann in diesen Aufnahmen mit seiner Aktion an Chaos und Verwüstung anrichtet, sind Maulwurfshügel ein geradezu lächerliches Problem. Er will die Gänge des vermeintlichen Schädlings ausflammen, nachdem er sie mit Gas geflutet hat. Offenkundig hat er sich bei dem Manöver gewaltig mit den Mengen verschätzt – anders ist die nun folgende Explosion kaum zu erklären.

Jetzt hat er statt einem Garten eben einen Krater – und zwei geräuschempfindliche Hunde, die ihm die Aktion ziemlich übel genommen haben dürften.