Wer glaubt, Drogenmissbrauch gelte nur für den Menschen, irrt gewaltig. Dieses Video zeigt, dass auch heranwachsende Delfine gerne mal „high“ werden und dafür auf Fische zurückgreifen.

Wobei „sich an Fischen vergreifen“ die bessere Ausdrucksweise wäre. Herhalten für die Drogenpartys der jungen Wilden müssen leidgeplagte Kugelfische. Jene legendär giftigen Tiere, die immer mal wieder durch Medien und urbane Legenden geistern, wenn es um „Fugu-Sushi“ und die Toxizität des Ganzen geht. Die Haut der Tiere enthält ein Neurotoxin, genauer gesagt das Tetrodotoxin.

Dieses für den Menschen potenziell tödliche Gift stoßen die Fische im Stressfall aus

Es erzeugt bei Delfinen, die auf einem Kugelfisch herumkauen, lediglich eine gewisse Form von Euphorie und Leichtigkeit, annähernd vergleichbar mit der Wirkungsweise von THC. Eine BBC-Dokumentation zeigt, was passiert, als eine Gruppe junger Delfine anfängt, einen Kugelfisch „rumgehen“ zu lassen wie andernorts Halbstarke einen Joint.

Den Wissenschaftlern hinter der Doku zufolge ist das Verhalten dieser Gruppe nicht normal und repräsentativ für Delphine – das Gift könnte sich in zu hohen Dosen auch für sie als tödlich erweisen. Die bemitleidenswerten Kugelfische schwimmen übrigens hinterher mehr oder minder „unbehelligt“ ihres Weges.

Quelle: ladbible.com