So ein Auffahrunfall kann gerade am vorderen Ende ein in mehr als einer Hinsicht traumatisches Erlebnis sein: Zusätzlich zu möglichen Rücken- und Nackenverletzungen sitzt einem noch dazu der Schreck in den Knochen. Steigt man dann aus, um den Auffahrer zur Rede zu stellen, ist „Road Rage“, Ärger im Straßenverkehr, vorprogrammiert. Ist der Typ oder die Dame dann noch so dreist wie in diesem Video, geht der Blutdruck durch die Decke…

Hier hat der Fahrer eines Ford Fusion ein ordentliches Krachen in seinem Heck verspürt – ein Volvo XC60 ist ihm hinten draufgeknallt. Die Bilder stammen vom sogenannten „Yellowhead Highway“ bei Alberta in Kanada. Ganz offenkundig war der Missetäter noch dazu angetrunken. Flugs zückte der Fusion-Fahrer seine Kamera, um die Nachwehen des Vorfalls zu filmen – er hält sie unter anderem in den Volvo-Fonds.

Auf dem Rücksitz erkennen wir offene, leere Bierflaschen – eine noch volle befindet sich hingegen in Händen des Unfallverursachers. Denn der süppelt seelenruhig weiter und murmelt vor sich hin, bis der Ford-Fahrer ihn und die Unfallstelle abgelichtet. Da ist es mit der Seelenruhe nämlich vorbei: Plötzlich beschuldigt der Volvo-Trinker den Fusion-Fahrer lautstark, dieser hätte ihn angeblich geschlagen.

Wie die Geschichte ausging, wissen wir nicht, aber angesichts der erdrückenden Beweislast würden wir mal nicht auf den dreisten Volvo-Schluckspecht als Gewinner vor Gericht setzen…