Solltet ihr kinderfreundliche Zeitgenossen sein und noch dazu neigen, euch aufzuregen oder gar hohen Blutdruck haben, seht ihr vielleicht besser davon ab, dieses Video zu schauen und den dazugehörigen Infotext zu lesen. Denn hier seht ihr, wie ein Vater, ein Mensch mit Verantwortung, Bungeejumping betreibt. In sechzig Metern Höhe. Er hat dabei seine Tochter im Arm – scheinbar ungesichert und ohne Schutz“? – und springt mit dem Kind in die Tiefe…

Angeblich hat die Kleine ihren Vater Mohd Redha Rozlan aus Malaysia darum gebeten, einmal Teil seines Hobbys sein zu dürfen. Nach Bekanntwerden dieses verstörenden Videos antwortete der Vater in den sozialen Medien: „Beruhigt euch, Leute, Mecca Mikaela hat mich darum gebeten, Teil dieses Sprungs zu werden. Sie wurde nicht dazu gezwungen. Der erste Sprung hat ihr Freude bereitet und sie wollte sogar noch einen weiteren durchziehen, aber ich hatte Angst.“

Angeblich, so betont Rozlan, habe seine Tochter ein komplettes Sicherheitsgeschirr an, was in dem Video jedoch äußerst schwer zu erspähen ist. Zugegebenermaßen strampelt das Kind keineswegs unwillig oder beklagt sich, als hätte es keine Lust auf die Aktion über den Wipfeln des malaysischen Kuala Kuba Bharu in der Provinz Selangor. Schiefgegangen ist bei der Aktion zum Glück auch nichts, dennoch ist das Internet gespalten – die einen loben die Aktion, aber die Mehrheit ist doch eher wütend über diesen Anblick.

Immerhin entstehen bei so einem Sturz gewaltige Kräfte, Bungee ist immerhin ein Extremsport. Kräfte, die einem Kinderkörper nach Expertenmeinung bleibende Schäden zufügen könnten. Übrigens hat Mohd Redha Rozlan mit seinem Sprung gegen die malaysischen gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, wie der Menschenrechtsanwalt Andrew Khoo gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Free Malaysia Today“ klarstellte: „Ja, nach dem Kinderschutzgesetz kann polizeilich gegen ihn vorgegangen werden. Er hat damit zudem gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen.“

Quelle: ladbible.com