Vielbeschäftigte Leute kennen das Problem mit dem Zeitmanagement. Ein guter Planer, ein Rotationssystem oder andere Organisationsmodelle können dabei helfen. Aber ein Planer für Sex mit gleich neun Frauen? Ein Mann behauptet von sich, diesen zu benötigen, um all seinen „Angetrauten“ mit Intimitäten gerecht werden zu können.

Das brasilianische Männermodel Arthur O Urso erfuhr viralen Ruhm, als es sich in einer einzigen Hochzeitszeremonie an gleich neun Frauen band, aus „Protest gegen die Monogamie“ und um „die freie Liebe zu feiern“, wie O Urso sagt. Seinerzeit war er wegen der Heirat mit seiner Verlobten Luana Kazaki und acht anderen Frauen auf der Zeremonie in Sao Paulo, sie wurde dort seine einzige rechtlich bindende Ehefrau. Polygamie ist in Brasilien gegen das Gesetz.

Mittlerweile ist eine der Frauen aus dem polygamen Lebenswandel in die Monogamie mit einem anderen Partner zurückgekehrt und auch Arthur O Urso sagt von sich, dass er heute den Sexplaner nicht mehr nutze, der habe nicht funktioniert. Dennoch steht er Interessierten Rede und Antwort zu dem Thema. So erläuterte er in einem Artikel von „LADbible“: „Sie alle wollen meine Sexualität um jeden Preis befriedigen. Sie sind glücklich, wenn sie das zu ihrem Ziel erklären können.“

Weiter führte O Urso: „Unser Sexleben bereitet so viel Spaß und Freude, dass ich anfangs versucht habe, Sex nach Vereinbarung zu haben. Aber die Einhaltung eines Zeitplans verursachte viele Probleme, und manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich den Sex wegen des Zeitplans und nicht zum Vergnügen haben müsste. Bei anderen Gelegenheiten hatte ich Sex mit einer Frau, während ich an eine andere dachte.“

Heute würden die Dinge „natürlicher fließen“, wie das Männermodel erläutert:

„Es dauert nicht lange, bis man Aufmerksamkeit oder Zuneigung bekommt, wenn man so viele Frauen hat. [Der Planer] schien nicht richtig zu sein, also haben wir ihn abgeschafft und jetzt fließt der Sex ganz natürlich, es ist großartig. Es ist sehr lustig, angenehm und einzigartig, alles gemeinsam zu erleben, und sie sind alle sehr unterschiedlich im Bett. Eine von ihnen, ich werde ihren Namen nicht nennen, um ihre Privatsphäre zu schützen, mag es, dominant zu sein, und ich mag eine Frau, die mir sagt, was sie will.“

Auch auf die brennende Frage, ob bei neun Frauen Eifersucht ein Thema sei, weiß Arthur eine Antwort: „Wenn ich einer von ihnen ein teures Geschenk gemacht habe und einer anderen ein kleineres oder billigeres, gab es Eifersucht unter ihnen. Sie alle verlangen Aufmerksamkeit, Zuneigung und auch Sex als Teil unseres Alltags, und ich kann nicht der einen mehr geben als der anderen. Ich lerne ständig etwas über unsere Beziehung dazu.“

Eine der „Frauen“ konnte dem Lebensstil letztlich nichts abgewinnen und sie kehrte zur Monogamie zurück: „Sie wollte mich ganz für sich allein“, so Arthur. „Das ergab keinen Sinn – man soll doch teilen. Ich war sehr betrübt über die Trennung und noch mehr überrascht von ihrer Entschuldigung. Sie sagte, sie vermisse eine monogame Beziehung. Meine anderen Frauen hielten ihre Einstellung für falsch und meinten, dass sie die Ehe aus Abenteuerlust und nicht wegen echter Gefühle eingegangen sei.“

Sein Fazit: „Ich weiß, dass ich eine Frau verloren habe, aber ich werde sie im Moment nicht ersetzen.“

Quellen: ladbible.com , instagram.com