Täglich Milch zu sich zu nehmen ist gesund, das wissen wir ja bereits seit Luc Bessons Léon – Der Profi mit Jean Reno und Natalie Portman. Gesund für Zähne und Knochen und für Kinder sowieso ein tägliches Gut. Jetzt sind Studien erschienen, die jedoch das krasse Gegenteil behaupten.

Aufgrund des hohen Anteils an Kalzium galt Milch bis vor kurzem noch als eines der gesündesten Getränke weltweit. Wissenschaftler vermuten nun jedoch, dass die weiße Flüssigkeit wohl eher ein Krank- als Gesundmacher sei. Für viele Menschen ist Milch nämlich schädlich. Schenkt man der Deutschen Gesellschaft für Ernährung glauben, leiden ungefähr 15 Prozent aller Erwachsenen an einer Laktoseintoleranz. Dabei ist der Körper nicht in der Lage den natürlichen Zucker in der Milch zu spalten. Die Folgen sind Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Durchfall.

Krankheiten wie Osteoporose, die Knochen anfälliger für Frakturen macht, oder Herzprobleme gehen mit dem Milchkonsum einher. Schuld daran ist zum einen die Übersäuerung des Organismus, wodurch die Säure mit dem Kalzium aus der Milch gesäubert werden müsse.  Dies führt zu Osteoporose. Der hohe Fettanteil von Milchprodukten wie Käse oder Joghurt sorgt für hohe Cholesterinwerte und erhöht das Herzerkrankungsrisiko. In Milch baden wie es Cleopatra tat, sollte man ebenfalls tunlichst vermeiden. Menschen, die viel Milch zu sich nehmen, leiden nämlich unter Entzündungen und Rötungen auf dem Körper, im Volksmund auch gerne mal als Akne bezeichnet.

Wer auf Milch verzichten möchte, kann sich Alternativprodukte wie Reis-, Soja- oder Hafermilch ansehen, die in fast sämtlichen Supermärkten zu finden sind.