Beim Lesen der Überschrift könnte manch einer an Ängste wie Spinnen, Kratzer im Autolack oder Inflation der Bierpreise denken. Falsch gedacht! Nach einer Umfrage der R+V Versicherung stehen bei den Deutschen besonders Ängste wie die Sorge vor steigenden Lebenshaltungskosten, Naturkatastrophen oder dem Schicksal, im Alter pflegebedürftig zu sein, hoch im Kurs.

Die Angst um Ersparnisse durch schlechtere Wirtschaftslagen liegt im Mittelfeld, ist im Vergleich zu den Vorjahren jedoch deutlich zurückgegangen. Etwas weniger ängstlich zeigen sich die Deutschen beim Thema Terrorismus, das mit 43 Prozentpunkten ganze 18 Zähler unter der Topangst Lebensunterhaltskosten steht.

Trotz der sinkenden Angst um ihr Geld legen die Deutschen jedoch deutlich mehr zurück, um sich Träume zu erfüllen, als noch in den Jahren zuvor. 185 Euro landen durchschnittlich auf Sparbüchern oder unter dem Kopfkissen, damit der nächste Urlaub oder das neue Smartphone in greifbarer Nähe sind. Besonders für Frauen ist dies interessant, da sie oft die Berufsaussteiger sind, die sich um die Familie kümmern. Zu Lasten der Rente, versteht sich.

Die größten Ängste der Deutschen im Überblick

61% - Steigende Lebenskosten
56% - Naturkatastrophen
55% - Pflegefall im Alter
50% - Schlechtere Wirtschaftslage
49% - Schwere Erkrankung
45% - Überforderung der Politiker
43% - Terrorismus