Dieses Jahr trat Deutschland dem Unesco-Vertrag zum Erhalt von Bräuchen und Traditionen bei, und dreimal dürft ihr raten, welche Tradition aus unserem kulturellen Portfolio zuerst zum Weltkulturerbe erklärt werden soll? Nein, nicht das verbitterte Beamtentum ... weiter! Nein, auch nicht das Beschneiden von gewaltintensiven Videospielen. Letzter Versuch! Richtig, das deutsche Reinheitsgebot!

Einen entsprechenden Antrag zur Aufnahme in die Unesco-Liste für das immaterielle Kulturerbe legte der Bayerische Brauerbund stellvertretend für Deutschland (man kennt das ja) dem Kultusministerium in München vor.

Wenn ihr diese Zeilen lest, ist die Frist zur Anmeldung erster Vorschläge übrigens abgelaufen und selbst diese werden frühestens 2016 offiziell, so sie denn überhaupt angenommen werden.

Wer also auf die – wie wir finden gute – Idee kommt, das traditionsreiche Zechgelage am Vatertag zum Weltkulturerbe erklären zu wollen, muss sich leider noch etwas gedulden!