Wetterexperten erwarten einen Märzwinter – Auch wenn so manch warmer Sonnenstrahl in diesem Jahr etwas anderes hat vermuten lassen, sind wir auch im März noch nicht durch mit dem Winter. In den nächsten Nächten erwarten uns eisige Temperaturen und mancherorts könnte es sogar wieder schneien. Nachdem Tief Ingo im Norden und Nordwesten bereits für höchstens einstellige Temperaturen gesorgt hat, legt Sturmtief Klaus außerdem nach und schüttelt uns ordentlich durch.

Gegenüber der „BILD“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst „Q.met“:

„Im Nordwesten und Westen wird es Spitzenböen um 100 bis 110 km/h geben, in den höheren Lagen auch Orkanböen bis 120 km/h. Auf dem Brocken im Harz sind auch stramme 150 km/h möglich. Das wird ein sehr ruppiger Tag. Aber auch der Westen und die Mitte wird Sturm abbekommen.“

Erwartet werden Sturmböen von Köln bis Berlin, während man sich in Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf schweren Sturm einstellen muss. An der Nordsee kommt es zu orkanartigen Böen, während es im Süden des Landes eher ruhiger zugeht.

Das turbulente Wetter soll bis zum Donnerstagabend andauern. Dazu gibt es Wolken und Regen bei Temperaturen von 7 bis 13 Grad. Und auch am Wochenende bleibt es wechselhaft und trüb.

Der Klimatologe Dr. Karsten Brandt von „Donnerwetter.de“ spricht auf Anfrage der „BILD“ vom ersten richtigen Frühjahrssturm des Jahres:

„Aber möglicherweise gibt es ab Dienstag nächster Woche wieder Schneeschauer bis ins Flachland. Ostwinde bringen dann eisige Arktisluft zu uns. Es ist ein Wackelfrühling zwischen milden 10 Grad und minus 10 Grad in den nächsten 2 Wochen.“

Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich äußert sich der „BILD“ gegenüber ähnlich:

„In der erweiterten Mittelfrist (17.–19. März) soll sich der Schwerpunkt eines Hochs ins Nordmeer verlagern. Bei uns könnte die Strömung dann auf nordöstliche Richtungen drehen und es könnte sehr kalte Luft zu uns gelangen. Das würde uns noch mal einen sogenannten Märzwinter bescheren.“

Quelle: bild.de