So ein Mist. Da freut man sich aufs Rentenalter, um endlich seinen verdienten Platz auf der Couch vor dem Fernseher einzunehmen und nie wieder zu verlassen, und dann kommt eine Studie um die Ecke, die einen genau davor warnt. Denn wer stundenlang vor dem Fernseher sitzt, hat offenbar ein erhöhtes Risiko, an einer tödlichen Lungenembolie zu erkranken.

Diese Hiobsbotschaft stammt von der Universität von Osaka, wo Wissenschaftler die Daten von mehr als 86.000 Probanden untersuchten. Dazu gehörten unter Anderem Angaben über den Gesundheitszustand und darüber, wie viel Zeit man vor dem Fernseher verbringt. Und das alles über einen Zeitraum von 18 Jahren wohlgemerkt!

Das Ergebnis in Zahlen: Wer pro Tag mehr als fünf Stunden vor der Glotze sitzt, verfünffacht dadurch das Risiko an einer Lungenembolie zu sterben. Bei den unter 60-Jährigen war das Risiko sogar sechs Mal so hoch.

Der Grund dafür ist Bewegungsmangel, Vorbeugen entsprechend einfach. Die Forscher empfehlen, regelmäßig den Hintern hochzubekommen und ein wenig herumzulaufen. Wer das damit verbindet, sich jede Stunde ein Glas Wasser zum Trinken holen, der verhindert zudem, dass sich das Blut zu sehr verdickt.

Puh, noch mal Glück gehabt. Holen wir uns unsere Getränke selber, ist also alles wieder im Lot. Stellt sich nur die Frage, ob das auch für Bier gilt. Denn dann wäre die Rente auf jeden Fall wieder gerettet.