Corona-Virus: Ärzte warnen vor Erektionsstörungen – Auch wenn das Corona-Virus 2020 in der Medizin das Thema Nummer 1 war, und voraussichtlich noch weit darüber hinaus bleiben wird, sind offenbar nach wie vor noch nicht alle Folgen bekannt, die mit einer Erkrankung einhergehen. Von neurologischen Schäden wissen wir bereits, von Atemproblemen, Geschmacksverlust und auch einer Reihe möglicher Langzeitfolgen. US-amerikanische Ärzte warnen jetzt aber vor einem neuen Problem.

Der Medizinerin Dr. Dena Grayson zufolge, könnte eine Infektion mit Covid-19 nämlich eine erektile Dysfunktion, also Erektionsstörungen, auslösen. Gegenüber dem Sender NBC erklärte sie: „Wir wissen ja bereits, dass es Probleme mit den Blutgefäßen bereitet. Dies ist etwas, das wirklich Anlass zur Sorge gibt.“

Vor allem, weil es im Zuge dessen zu einer lebenslangen Einschränkung der Sexualfunktion kommen könne.

Das Ganze lässt sich damit erklären, dass eine Erektionsstörung in vielen Fällen auf Durchblutungsstörungen zurückzuführen ist.

Bei einer Erektion füllt sich der Penis mit Blut. Da sich dort allerdings besonders kleine Blutgefäße befinden, können diese schnell verstopfen, was den arteriellen Bluteinfluss in den Penis eingeschränkt.

Und hier kommt das Corona-Virus ins Spiel, welches die Innenwände der Gefäße im gesamten Körper – und damit auch im Penis – angreift und dabei Gefäßverstopfungen, sogenannte Thrombosen, verursacht.

Weiterführende Informationen zum Thema Impotenz, sowie Kontakte zu Kliniken, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen für Betroffene der Erektilen Dysfunktion findet ihr unter diesem Link auf impotenz-selbsthilfe.org.

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Quelle: bild.de