Corona-Krise: Deutsche Bahn verschärft 3G-Kontrollen in Zügen – Seit Mittwoch, den 7. Dezember, führt die Deutsche Bahn schärfere Kontrollen im Nahverkehr durch. Konkret bedeutet dies, dass nun auch Schaffner stichprobenartig die Einhaltung der 3G-Regeln überprüfen, und im Zuge einer Ticketkontrolle auch einen Nachweis über eine Impfung, die Genesung oder einen aktuellen Test von den Fahrgästen verlangen können.

Zuvor wurde diese Aufgabe nur vom Sicherheitspersonal übernommen.

Wie es vonseiten der Deutschen Bahn heißt, werde das Vorzeigen des Nachweises aber nur dann verlangt, wenn die Kontrolleure von Sicherheitspersonal begleitet werden. Zudem sollen immer zwei Mitarbeiter der Bahn kontrollieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die 3G-Regel im Nahverkehr gilt seit dem 24. November dieses Jahres.

Generell gilt, dass Fahrgäste ohne entsprechenden Nachweis den Zug an der nächsten Station verlassen müssen. Darüber hinaus kann ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro fällig werden.

Die dazu nötige Änderung im Infektionsschutzgesetz war zuvor von den Gewerkschaften scharf kritisiert worden, könne man doch nicht die Sicherheit des Personals gewährleisten, wenn Schaffner die Einhaltung der 3G-Regel prüfen müssten. Dem Fahrgastverband Pro Bahn zufolge sei dies Aufgabe der Bundespolizei.

Wie es vonseiten der Bahn daraufhin hieß, seien die jeweiligen Kundenbetreuer im Vorfeld speziell geschult worden.

Darüber hinaus scheint es außerdem eine hohe Akzeptanz zu geben: Rund 99 Prozent der Fahrgäste im Fernverkehr hielten sich an die Regelung.

Hans-Hilmar Rischke, Leiter der Konzernsicherheit, erklärte: „Die neue 3G-Regel wird durch die Fahrgäste begrüßt und breit akzeptiert. Das zeigen unsere Kontrollen.“ Unterstützung der Bundespolizei sei nur in Einzelfällen notwendig gewesen.

Im Nahverkehr verhält es sich ersten Erhebungen zufolge ähnlich: Lediglich drei Prozent der Kontrollierten waren ohne einen gültigen 3G-Nachweis unterwegs.

Quelle: tagesschau.de