Corona-Krise: 498 Neuinfektionen in Deutschland – Gute Nachrichten: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Reproduktionszahl in Deutschland zuletzt wieder unter die Schwellmarke eins gesunken. Und auch an der hiesigen Front in Gütersloh sind die Zahlen wieder rückläufig.

Aus den Daten, welchen von den lokalen Behörden an das RKI weitergeleitet worden sind, geht hervor, dass es hierzulande innerhalb eines Tages 498 Neuinfektionen gab. Damit summiert sich die Gesamtzahl der in Deutschland an Covid-19 Erkrankten auf 194.259 Personen.

8.973 Menschen sind bislang in Folge einer Infektion mit dem Virus gestorben, ein Plus von zwölf im Vergleich zum Vortag. 179.100 Patienten gelten als genesen, und damit 1.000 mehr als am Tag zuvor.

Nach Schätzungen des RKI sank der R-Wert in diesem Zeitraum von 0,74 auf 0,71, was bedeutet, dass 100 Corona-Infizierte aktuell im Schnitt 71 weitere Menschen anstecken. Wie gehabt, bildet dieser Wert das Geschehen von vor eineinhalb Wochen ab.

Das Mitte März eingeführte Sieben-Tage-R – es umfasst einen längeren Zeitraum von vor 8 bis 16 Tagen, und unterliegt somit weniger Schwankungen – sank indes von 0,71 auf 0,63.

Leichte Entspannung auch im Kreis Gütersloh, wo die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage zurückgegangen ist.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz beträgt laut dem Robert-Koch-Institut dort nunmehr 86,0, und liegt damit erstmals seit dem Corona-Ausbruch bei Tönnies unter einem dreistelligen Wert.

Der Grenzwert, der zur Eindämmung der Pandemie eine wichtige Rolle spielt, liegt jedoch bei 50.

Entsprechend wird der ursprünglich bis Dienstag geplante regionale Lockdown noch vorsichtshalber eine Woche länger aufrechterhalten, wie die NRW-Landesregierung nach einem Treffen mit den Landräten der Kreise Gütersloh und Warendorf am Montag bekanntgab.
 

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Quelle: zeit.de