Der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt ist mit seinem knapp 333 Meter langen Flugdeck jetzt nicht unbedingt klein, im Gegensatz zu einem Flugplatz dann aber doch vergleichsweise beengt. Entsprechend beeindruckend ist es, dass Kampfpiloten und ihren Maschinen Start und Landung auf derart begrenztem Raum gelingen, den so eine seegestützte Luftwaffenbasis bietet. Nun sind Bilder derartiger Manöver spätestens seit dem Action-Klassiker „Top Gun“ alles andere als neu, aber habt ihr schon mal den realen Start eines Kampfjets von der Roosevelt aus der Cockpit-Perspektive erlebt?

Das folgende Video lässt uns eben daran teilhaben und nimmt uns dabei zunächst mit an Bord einer EA-18 Growler, einem Kampfflugzeug zur elektronischen Kampfführung, das im Jahr 2009 als Ersatz für die Grumman EA-6 Prowler in den Dienst gestellt wurde. Deshalb nennt man die Maschine intern übrigens auch „Grizzly“, um Verwechslungen mit dem Vorgänger zu vermeiden. Ab 0:53 steigen wir dann in eine F/A-18F Super Hornet, ein Mehrzweckkampfflieger, der seit 2001 primär im Dienst der U.S. Navy steht.

Die Roosevelt selbst, benannt nach dem 26. US-Präsidenten, ist dagegen schon ein alter Hase. Sie trat ihren Militärdienst als vierter Flugzeugträger der Nimitz-Klasse (einer Flotte nukleargetriebener Flugzeugträger der United States Army) bereits 1986 an und hat noch einige Jahre Wehrdienst vor sich. Immerhin sind diese Schiffe auf eine Nutzungsdauer von rund 50 Jahren ausgelegt. Sie wird also noch so einige Kampfjets kommen und gehen sehen.