Als die Köpfe hinter dem McDonalds-Konzern irgendwann einmal realisiert hatten, dass man deren Produkte mit einem ungesunden Lebensstil in Verbindung bringt, kam man auf die Idee, das Logo einfach grün einzufärben. Gesünder hat das die Burger natürlich nicht gemacht, und auf Basis dieser Erkenntnis hätte man sich eigentlich auch denken können, dass sich die Geschichte im Falle von Coca-Cola wiederholt.

Denn auch dort dachte man sich, dass ein neues Produkt, welches man mit der Signalfarbe Grün kennzeichnet und „Coca-Cola Life“ nennt, auch Konsumenten anspricht, die Wert auf Gesundheit legen. „Weniger Zucker“ lautete die Devise, und das stimmt irgendwie auch, doch von „gesund“ kann dennoch nicht die Rede sein, wie die Verbraucherzentrale nun warnt!

Zwar wird ein Teil des Zuckers der klassischen Cola durch den natürlichen Süßstoff Stevia ersetzt, allerdings noch lange nicht ausreichend. Zum Vergleich: 0,5 Liter der althergebrachten Coca-Cola enthalten 18 Würfel Zucker (54 Gramm). Die gleiche Menge Coke Life hingegen beinhaltet immer noch 11 Würfel Zucker (34 Gramm). Damit wird die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Tagesmenge von 25 Gramm für Frauen bzw. 30 Gramm für Männer in beiden Fällen überschritten.

„Auch wenn die Werbung Trendgetränken ein gesünderes Image verpasst, sie sind nicht immer gesünder oder deutlich zuckerärmer – auch nicht mit einem grünen Etikett“, so das Fazit der Verbraucherzentrale.

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