Es mag zwar den Anschein erwecken, die von uns auf dieser Seite veröffentlichen Artikel über Studien, welche sich auf den Gebrauch von Marihuana beziehen, drückten in ihrem allgemeinen Grundtenor unsere persönliche Haltung zu dem Thema aus. Doch ihr könnt uns glauben, dass wir euch auch über Studien berichten würden, welche die negativen Folgen des Konsums thematisieren. Allerdings gibt es davon kaum welche!

Aus der Sicht von jemandem, der tagtäglich entsprechende Themen recherchiert, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Meinung der Wissenschaft in Richtung „alles halb so wild“ tendiert. Und so kam kürzlich auch ein Team neuseeländischer Forscher zu einem Ergebnis, welches genau diese These stützt.
    
Nachdem man 1.037 Menschen ganze 38 Jahre lang begleitete und dabei festhielt, wie viel Cannabis ab dem 18. Lebensjahr konsumiert wurde, wollte man schließlich wissen, welche Langzeitauswirkungen auf den Körper zu erwarten seien. Das Ergebnis überraschte dann selbst die Experten:

Starke Kiffer hatten oft Parodontitis an den Zähnen, und das war's! Ansonsten waren keinerlei negative Folgen für den Körper zu diagnostizieren: Null, Nada, Njente, Nüscht! Ganz im Gegenteil: Der Gebrauch von Cannabis führt auf Dauer sogar zu besseren Cholesterin-Werten und schmaleren Hüften! Der Schrecken des Fressflash-Geistes ist damit wohl gebannt.

Doch auch hier macht am Ende natürlich die Dosis das Gift und man darf den oft beim Kiffen verwendeten Tabak natürlich nicht vergessen! Von daher warnen die Ärzte vor dem exzessiven Gebrauch von Marihuana! Nicht zuletzt auch deshalb, da man sich noch kein Bild über die psychischen Folgen gemacht habe. Die Studie bezog sich bisher lediglich auf den Körper. Im nächsten Schritt geht es nun um den Geist. Wir sind gespannt, ob, wie in diesem Falle, mit ähnlich entspannenden Ergebnissen zu rechnen haben, sind da auf Basis unserer Erfahrungen aber sehr skeptisch!