Ebikes erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Selbst namhafte Motorrad-Hersteller wie Harley Davidson nehmen sich des Themas an und rücken die flüsterleisen Drahtesel in den Fokus ihres Kerngeschäfts. Kein Wunder also, dass beides immer näher zusammenrückt. So wie beim „Café Moto GO!“. Das neue Pedelec aus dem Hause Electra versprüht den Charme eines 60er Jahre Cruiser-Motorrads und wurde von einem berühmten Branchen-Designer geschaffen.

Jeremy Westerlund heißt der Mann, der das Teil ersonnen hat. Gerade einmal 400 Exemplare des „Café Moto GO!“ werden gebaut, dann ist Sense. Sein Design ist klar inspiriert von den Motorrädern der 60er – damals war es gang und gäbe unter Bikern, sämtliche unnötigen Bauteile von einem Zweirad zu entfernen, bis nur der Kern übrig bleibt. Diesen kultigen Stil wollte Westerlund beibehalten.

Zu dem Eindruck trägt auch der Kugelscheinwerfer bei, ebenso wie die lässige Sitzposition oder die Tatsache, dass der obere Rahmen an einen Motorradtank aus dieser Zeit erinnert. Das Pedelec ist sehr breit gebaut, was den Eindruck eines Motorrads noch verstärkt. Dazu trägt auch ein Bosch Performance-Motor mit 500 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern bei – über mangelnden Fahrtwind kann man wohl nicht klagen.

Die nötige Kraft wird durch einen Gates-Riemenantrieb sowie Radnaben von Enviolo auf die Straße gebracht, wobei alle Bauteile in mattschwarzer Farbe gehalten sind. Kostenpunkt des Ganzen: ca. 4000 Euro.