Wenn man zum Burger King geht, um sich so einen schönen Whopper reinzuziehen, dann isst ja bekanntlich auch das Auge mit. Na ja, zumindest bei der Bestellung, denn auf diesen beleuchteten Werbetafeln sehen die Teile ja wirklich lecker aus. Was man dann serviert bekommt, ist allerdings eher vergleichbar mit dem, was vom Sexappeal einer in der Nacht zuvor aufgerissenen Frau übrigbleibt, wenn sie morgens neben einem erwacht.

Die Asiaten sind da nicht so zimperlich, auch das ist kein Geheimnis. In Ländern, in denen auch mal Hundeköpfe gekocht werden, ist man nicht so oberflächlich, nur auf das Aussehen der Nahrung zu achten – was zählt, sind die Inneren Werte. Das lädt zum Experimentieren ein, und so bietet Burger King in Japan ab September schwarze Burger an.

Das dunkle Brötchen erinnert an ein aufgeschnittenes fermentiertes Ei, ist aber tatsächlich mit Bambusholzkohle und Tinte eingefärbt. Gleiches gilt für den Käse, der somit den Eindruck erweckt, als habe jemand Öl über das Fleischpatty gegossen. Letzteres hat eine normale Färbung, ist aber mit einer ganzen Menge schwarzem Pfeffer angereichert. Diese sogenannten 'Kuro Burger' wird es in zwei Varianten nur für kurze Zeit in ausgewählten Filialen geben.

Zwar gibt es auf Twitter bereits erste negative Meinungen, das sollte allerdings nicht als Maßstab genommen werden. Wir würden gerne mal probieren, da der Kuro-Burger nostalgische Gefühle in uns weckt: Damals, die erste Wohnung, die erste eigene Küche, die ersten Versuche sich selber zu ernähren … da sahen die Ergebnisse ähnlich aus. Hach ja, die gute alte Zeit …

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