Bio-Lebensmittel sind in aller Munde, auch Kleidungs-Rohstoffe sollen für viele heute „öko“ angebaut werden, die Menschen stehen auf Nachhaltigkeit. Sicher haben nicht nur wir uns gefragt, wie das eigentlich ist, bei riesigen Bio-Monokulturen von Mais, Soja oder so etwas: Wie befreit man die von Schädlingen und Unkraut, wenn man doch kaum Gift einsetzen darf. Zumal, wenn es um mehrere Dutzend Hektar Land geht? Dieses Video gibt eine Antwort, wie so etwas funktioniert. Wir verstehen jetzt, warum Bio so ein … brandheißes … Thema ist.

Wir sehen einen Traktor, der hinten mit einer Spritze samt Tank ausgestattet ist. Doch darin schlummert keineswegs ein schnödes und noch dazu nicht bio-zertifiziertes Pflanzenschutzmittel.  Denn dieses Video stammt aus den USA – und wer die Einstellungen dieser Nation zu gewissen Dingen kennt, weiß, dass der American Way of Life oftmals ebenso effiziente wie spektakuläre Lösungen für Probleme hervorbringt.

So auch in diesem Fall, wo eine Maissaat auf Bio-Weise von Unkraut und Schädlingen befreit wird: Denn der Tank ist mit Propangas gefüllt, das entzündet und durch Druckdüsen ausgestoßen wird. Was immer das Pech hat, den Weg dieser besonderen Agrarbehandlung zu kreuzen, ist danach nicht nur hinüber, sondern gleichzeitig nahrhafter Asche-Dünger für die erwünschten Kulturpflanzen. Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, was deutsche Umweltschützer bei solchen Bildern sagen würden.

Schließlich gibt es neben Schädlingen und Unkraut ja auch allerlei Kleintiere und Biomasse im und am Boden, Mäusenester und dergleichen. Denkt das nächste Mal ruhig darüber nach, wenn ihr eure vegane Bio-Streichcreme esst und dabei andere über die Folgen ihrer Ernährung belehren möchtet. Bio-Mais bedeutet scheinbar Röstfleisch. Hat sich außer uns bei diesen Bildern eigentlich noch jemand gefragt, was diese spezielle Brandrodung für Umweltauswirkungen hat, Klimawandel und so?