Frauen können besser mit Geld umgehen. Diese Vermutung gab es bereits seit einiger Zeit. Nun zeigt eine Auswertung der ING DiBa, dass es wohl tatsächlich stimmt. Inhaberinnen von Wertpapierdepots schafften im ersten Halbjahr 2013 einen durchschnittlichen Ertrag von 3,6 Prozent. Die Quote der Männer liegt stattdessen bei lediglich 2,3 Prozent.

"Frauen investieren lieber in Dinge, die sie verstehen und nachvollziehen können“, meint Constanze Hintze, Geschäftsführerin der Svea Kuschel+Kolleginnen Finanzdienstleistungen für Frauen in München. Männer entscheiden lieber aus dem Bauch heraus, sind leichter zu begeistern und informieren sich zuvor nicht anständig. Deshalb irren viele Männer bei vermeintlichen Mega-Investments und verlieren ihr Geld.

Frauen vermeiden Risiken und sind auf der sichereren Seite. Selbst beim Erzielen der guten Renditen mussten Frauen kein hohes Risiko eingehen. Nur mit 48 Prozent waren die Portfolien der weiblichen Spekulanten gespickt, bei den Männern waren es ganze acht Prozent mehr.

"Frauen gehen meist geringere Risiken ein und streuen ihr Geld über mehrere Anlageklassen. Außerdem ist der Aktienanteil meist geringer als bei Depots, die von Männern geführt werden", sagt Annika Peters, Portfoliomanagerin bei der Vertiva Family Office in Stuttgart.

Also Männer, das nächste Mal lieber die Frau die Geldsorgen überlassen, dann wird alles gut. Wir sollten uns vielleicht besser damit beschäftigen, wie man die verdiene Kohle wieder auf den Kopf haut.