Blutiger Boden im Hähnchen-Imbiss: Veganer belästigen Gäste mit Schockvideo und Kunstblut – Beim Thema Vegetarismus beziehungsweise Veganismus scheiden sich die Geister. Allzu rasch geraten die Menschen aneinander, wenn Themen wie Verzicht auf Fleisch oder gar sämtliche tierischen Produkte zur Sprache kommen. Manche Veganer respektieren nicht, dass insbesondere Imbissgäste einfach nur Essen wollen. So wie die junge Frau aus Australien, die im Video mit Kunstblut anrückt.

In einem Hähnchen-Schnellimbiss der Kette Kentucky Fried Chicken konfrontiert sie die Besucher. Dem einen oder anderen Leser/Zuschauer mag sie bekannt vorkommen: Im Oktober 2021 war ein Video mit der Veganerin durch die sozialen Medien gegangen, nachdem sie einen Viehmarkt gestürmt hatte (MANN.TV berichtete). Mittlerweile ist der YouTube-Kanal, auf dem die Szenen ursprünglich hochgeladen wurden, bekannt:

„V-gan Booty“ nennt sich die militante Veganerin.

Die überschreitet für ihre Form von Aktivismus schon mal Grenzen oder lässt für die Sache die Hüllen fallen. Manche User unter ihren Videos vermuten, dass es ihr in Wahrheit nicht um die Sache, sondern um die Aufmerksamkeit gehe. So schreibt jemand unter dem Video: „Ich liebe es, wie niemand in dem Restaurant denen die Aufmerksamkeit gibt, nach der sie so verzweifelt lechzen.“

In besagtem Video begeben sich „V-gan Booty“ und einige Mitstreiter zu einer KFC-Filiale. Dort zückt die „Aktivisten“-Gruppe kurzerhand das Kunstblut, besudelt Boden und Theke damit. Auch einen Flachbildschirm hat die Gruppe dabei – spielt darauf Szenen aus Tierrechtsfilmen mit Gräuelszenen ab. Gleichzeitig werden die Gäste mit Schlachthofgeräuschen sterbenden, schreienden Nutzviehs bombardiert.

Minutenlang beweisen Gäste und Mitarbeiter der Filiale Geduld.

Dann beginnen die ersten, die Gruppe zu konfrontieren – sichtlich frustriert reden sie gegen den „Mordslärm“ auf die Veganerin und ihre Mitstreiter ein. Ohne Erfolg. Schließlich trifft die Polizei am Ort des Geschehens ein – und auch diese soll sich nach dem Willen des Filmers über Tierrechte unterhalten. Ohne Erfolg: Die Beamten stellten die Personalien in der Gruppe fest und beendeten die Aktion.