Bis zu 23.700 Euro Strafe: Gesetz verbietet vegetarische Ernährung von Hunden – Da immer mehr trendige Halter versuchen, ihre Hunde vegetarisch zu ernähren, wurde in England unlängst ein Gesetz erlassen, welches dafür sorgen soll, dass diese „angemessenes“ Futter bekommen. Ansonsten droht eine saftige Strafe.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass eine fleischlose Ernährung gesundheitliche Vorteile mit sich bringt und auch der Umwelt dienlich ist.

Und was für den Menschen gut ist, kann für den Hund nicht schlecht sein – das scheint zumindest die Überzeugung einiger veganer oder auch vegetarischer Hundehalter zu sein, die ihre Vierbeiner der eigenen Lebensweise entsprechend ernähren.

Bereits seit 2006 greift in England in diesem Falle jedoch ein Gesetz: Im Rahmen des sogenannten „Animal Welfare Act“ wird geregelt, dass Besitzer ihren Tieren „angemessenes Futter“ zukommen lassen müssen.

Demnach ist eine vegetarische Ernährung von Hunden nicht zulässig.

Zuwiderhandlungen werden mit einem Bußgeld von bis zu 20.000 Pfund bestraft – nach aktuellem Kurs entspricht dies einer Summe von etwa 23.700 Euro.

Gegenüber dem Online-Portal „LADbible“ erklärte Daniella Dos Santos vom britischen Tierärzte-Verband, dass eine vegetarische Ernährung bei Hunden zwar möglich sei, man sich zuvor jedoch sehr gut informieren müsse. Dabei könne man sehr schnell Fehler machen, die das Tier dann mit seiner Gesundheit bezahlen müsse.

Damit das gar nicht erst passiert, wurde das Gesetz erlassen.

Im Gegensatz zu Katzen, die auf Dauer nicht ohne Fleisch leben können, ist bei Hunden meist die Rasse entscheidend. So haben einige Hunde mit Blick auf den kurzen Darm Probleme, ballaststoffreiche Ernährung zu verdauen.

Um alle wichtigen Nährstoffe aufzunehmen, bedarf es im Falle vegetarischer Kost mehr Zeit als bei Fleisch, weshalb die Tiere entsprechend mehr Obst, Gemüse und Co. essen müssten, um den Unterschied wieder wettzumachen.

Quelle: stern.de