Boah, was ist denn jetzt schon wieder los? Immer dieses ewige Auf und Ab! Erst sprechen Experten davon, dass der Biermarkt seit gut einem Jahrzehnt immer kleiner wird, dann ist plötzlich wieder Besserung in Sicht, und nun ist schon wieder alles doof. Wollen wir denn wirklich anderen die Führung überlassen, wenn es darum geht, wer am meisten Bier trinkt?

    
Na gut, alles etwas dramatisch formuliert. Denn eigentlich geht es bloß um 2,2 Prozent, die wir im Vergleich zum Vorjahr weniger getrunken haben. Das Statistische Bundesamt spricht von 16,7 Millionen Hektoliter Bier, die zum Jahresbeginn 2016 in Deutschland konsumiert wurden.

Doch kaum schwächeln wir, ziehen die anderen nach. Denn im Ausland stieg dagegen die Nachfrage nach Bier aus deutschen Landen. 2,1 Millionen Hektoliter gingen in die EU-Länder, was ein Plus von 6 Prozent darstellt. Weitere 1,8 Millionen Hektoliter flossen in die Kehlen von Staatsbürgern außerhalb der Europäischen Union. Somit setzten deutsche Brauereien insgesamt 20,3 Millionen Hektoliter Bier ab – und damit 0,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Alkoholfreie Biere und Malztrunke sind in diese Zahlen übrigens nicht inbegriffen, Biermischgetränke dagegen schon. Diese machen jedoch lediglich 3,1 Prozent des Gesamtabsatzes aus.