Passt auf Jungs, auch wir haben Probleme, die komplizierten Worte in den nächsten Zeilen auszusprechen. Dennoch legen wir euch nahe, genau diese auswendig zu lernen. Denn dann werdet ihr jede Debatte über euren erhöhten Bierkonsum damit beenden, dass euer beschämtes Weib noch schnell welches holt!

Also, die Technische Uni München hat sich mal drangesetzt, die verschiedenen Inhaltsstoffe des beliebten Gerstensaftes auf den Nutzen für die Gesundheit hin zu untersuchen. Das Ergebnis dürfte euch gefallen.

Da wären zum einen die Polyphenole. Die Kollegen müsst ihr euch merken, denn sie wirken antibakteriell, entzündungshemmend, verhindern Osteoporose und wirken gegen Krebs. Bäm!

Auch das im Hopfen enthaltene Kaempferol – ein sehr männliches Wort und von daher ebenfalls merkenswert – weist nach diversen epidemiologischen Studien offenbar das Krebsrisiko verringernde Eigenschaften auf. Zudem wirkt es gegen Hauterkrankungen.

Wer nun hofft, sich bald auf Rezept gesund saufen zu können, der wird enttäuscht, da dies aufgrund möglicher anaphylaktischer Reaktionen letztendlich dann doch nicht empfohlen wird. Es geht eher um den Nutzen der einzelnen Inhaltsstoffe für therapeutische Zwecke.

Blödsinn sagen wir. Denn erstens wissen Bierkonsumenten sehr genau, ob sie allergisch auf das flüssige Gold reagieren, und zweitens ist es doch irgendwie Zeitverschwendung, Bier in seine Komponenten zu zerlegen, wenn es in seiner Gesamtheit doch so gut schmeckt. Vermutlich dürfen Medikamente einfach keinen Spaß machen.

Ist aber auch wurscht, denn da man nicht zum Arzt muss, um Bier zu trinken, zelebrieren wir einfach weiterhin und vor allem guten Gewissens unsere ganz private Krebsvorsorge am Wochenende.

Es hat sich außerdem gezeigt, dass Gerste den Haarwuchs begünstigt. Aber das wussten wir ja schon lange. Nicht wahr, Männer!?