Beeindruckende Schädlings-Bekämpfung: Enten-Armee stürmt Reis-Feld – Weltweit sorgen Videos wie dieses für Aufsehen – in Thailand, wo sich das Ganze abgespielt hat, kräht kein Hahn mehr danach. Oder besser, es quakt keine Ente. Denn Szenen wie jene aus diesem Clip wiederholen sich dort alljährlich, wenn ganze Armeen der betulichen Wasservögel freigesetzt werden, um Reisfelder auf organische Weise sauber zu halten und gesunden Wuchs sicherzustellen.

Denn die nicht end(t)en wollende Armee aus quakendem Getier frisst sich an Schädlingen satt, die dem Reis ansonsten zusetzen würden. Dabei gründeln mehr als 10.000 Enten nach für sie ganz besonderen Delikatessen: Pflanzen und Schlamm sind voller Schnecken und anderer Kleintiere, die für die Reisbauern eine existenzbedrohende Plage darstellen, für die Tiere allerdings sind sie eine unwiderstehliche Delikatesse.
 
Angenehmer Nebeneffekt des Ganzen: Enten sind ein beliebter Speisevogel in dem Land, sie werden nicht nur für die Schädlingsbekämpfung gezüchtet. So können sie sich monatelang an dem reich gedeckten Tisch auf dem Reisfeld sattfressen. Damit sparen sich die Bauern für einige Monate das kostspielige Futter für die Zucht. Nachhaltig ist das Ganze auch noch, denn Pestizide gegen die Plagegeister können so reduziert werden.

Zugleich bearbeitet die Entenarmee den Boden auch noch fünf Monate lang mit den Füßen und düngt das Gebiet, so dass es später leichter untergepflügt werden kann – was wiederum die nächste Ernte unterstützt.

Quelle: rtl.de