Bayerische Regierung will Gendern stoppen – Tagtäglich wird man mittlerweile mit der Gender-Sprache konfrontiert, ob man will oder nicht. Diesbezüglich wird inzwischen besonders an einigen Universitäten und Hochschulen von Studentinnen und Studenten verlangt, die Gender-Sprache zu verwenden.

Dagegen will die bayerische Regierung nun vorgehen und das dortige Gendern stoppen. Demnach wollen die Verantwortlichen den Zwang. Gender-Sternchen, -Unterstriche oder -Doppelpunkte zu verwenden, abstellen. So sagte Ministerpräsident Markus Söder:

„Wir wollen keinen Sprachersatz wie ,Elternteil' für Vater oder Mutter.“

„Wir brauchen eine geschlechtersensible Sprache. Wir sind aber gegen Übermaß und für Augenmaß. […]  Wir wollen keine Sanktionen. Wir wollen keinen Sprachersatz wie ,Elternteil' für Vater oder Mutter. Jeder darf sagen, was er will.“ Derweil hat Wissenschaftsminister Bernd Sibler der CSU in Bayern bereits die Hochschulen angeschrieben. Darin wies Sibler auf die aktuellen Regeln des Rats für Rechtschreibung hin.

Der Wissenschaftsminister sagte dementsprechend: „Wir haben ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht sein kann, dass Gender-Sprache in Prüfungen verlangt wird.“ Auch Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) schlug in eine ähnlich Kerbe, erläuterte: „Natürlich müssen sich Frauen in der Sprache wiederfinden. Wir sind aber auch verpflichtet, auf eine verständliche Sprache zu achten. Sternchen und Unterstriche sind aber nicht barrierefrei zu lesen.“

Widerstand an Hochschulen

Doch auch an den Hochschulen selbst regt sich der Widerstand gegen den Gender-Zwang. So hat die politische Hochschulgruppe „Ring Christlich Demokratischer Studenten“ mittlerweile eine Petition eingereicht, die sich explizit gegen den Gender-Zwang an Universitäten richtet. Die Gruppe: „Immer häufiger werden Studenten unter Druck gesetzt, Hausarbeiten und andere Prüfungsleistungen zu gendern.“

Bereits seit mehreren Wochen pocht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder darauf, dass er keinen Gender-Zwang möchte. Söder erklärte: „Es geht nicht, dass Sprache am Ende verordnet wird. Es kann nicht sein, dass wir eine Art Gendergesetz oder Genderstrafzettel bekommen.“

Quelle: bild.de