Batterie-Test: Günstige Modelle halten am längsten – Jeder, der Geräte benutzt, in denen Batterien zu Einsatz kommen, weiß, dass die Preisunterschiede zwischen den vielen Herstellern der kleinen Stromspeicher immens sind. Vor diesem Hintergrund haben die Experten des Online-Magazins „Techbook“ elf verschiedene Modelle miteinander verglichen, um herauszufinden, ob teuer auch wirklich besser ist.

Soviel sei bereits verraten: Das Ergebnis überrascht.

Für den Test wurden die elf verschiedenen AA-Batterien – von günstig über Mittelklasse, bis hin zu Hochleistungsbatterien – für jeweils zehn Stunden in eine LED-Camping-Lampe eingesetzt. Anschließend wurde der Zustand der Testkandidaten mit einem Voltmesser ermittelt, um herauszufinden, wie schnell die einzelnen Modelle ihre Spannung verlieren.

Insgesamt wurden dabei fünf Messungen vorgenommen: Eine Vorabmessung, dann nach zwei, fünf, sieben und zehn Stunden.

Wie sich dabei zeigte, legten die höherpreisigen Batterien zwar in den ersten fünf Stunden mit etwas mehr Power vor, pendelten sich anschließend aber auf dem gleichen Niveau ein wie alle getesteten Modelle.

Als große Überraschung erwies sich nach hinten raus dann aber ausgerechnet die günstige Batterie „Activ Energy“ aus dem Discounter Aldi.

Denn diese wies nach zehn Stunden die noch höchste Spannung aller Testkandidaten auf.

Und auch die „Alkalisk“ von IKEA schlug sich erstaunlich gut. Die niedrigste Spannung nach zehn Stunden hatten hingegen die Batterien von „Varta Ultra Lithium“ und „Energizer Ultimate Lithium“.

Den Geldbeutel dürfte diese Erkenntnis freuen, schlagen die Billig-Batterien von Ikea und Aldi laut „Techbook“ doch gerade einmal mit 20 Cent pro Stück zu Buche, während Markenhersteller gerne mal zwischen einem und zwei Euro pro Batterie verlangen.

Quellen: techbook.de , focus.de