Banken und Sparkassen: Zwei bekannte Kartenfunktionen müssen in Rente – Die Idee der Geldkarte stammt aus einer Zeit, in der Bargeldzahlungen noch gang und gäbe waren und der Siegeszug alternativer Bezahlmöglichkeiten via Smartphone und Co. noch in weiter Ferne lag. Doch das war einmal, weshalb die Banken und Sparkassen die Geldkarte und die Prepaid-Bezahlfunktion „girogo“ in Rente schicken.

Die Symbole für Geldkarte und „girogo“ sind bereits von den Sparkassen- und Bankkarten verschwunden, die ab dem 1. Juli 2020 neu ausgestellt wurden. Wie der Sparkassenverband erklärte, soll die Funktion bis Ende 2024 vollständig eingestellt werden.

Bestehende Sparkassen-Cards werden entsprechend ihrer Laufzeit sukzessive durch die neuen Karten ersetzt.

Bis das Ende der jeweiligen Gültigkeit erreicht ist, können Kunden mit ihrem Guthaben auf der Karte auch weiterhin an Automaten und Terminals Zahlungen tätigen – jedoch maximal bis zum 31. Dezember 2024.

Von daher weist die „Deutsche Kreditwirtschaft“ darauf hin, dass Prepaid-Guthaben, die noch auf dem Chip gespeichert sind, am Geldautomaten des jeweils zuständigen Kreditinstituts entladen werden können.

Ebenfalls der „Deutschen Kreditwirtschaft“ zufolge werden Prepaid-Funktion und „girogo“ auf der Bankkarte immer seltener genutzt. In Zeiten bequemerer Bezahlmethoden, wie zum Beispiel dem kontaktlosen Bezahlen via Smartphone, ist es den meisten wohl zu umständlich geworden, erst das Guthaben aufladen und für Zahlungen im Internet ein entsprechendes Lesegerät nutzen zu müssen.

Quelle: rtl.de