Wir schenken uns wohl besser die abgeschmackten Einleitungen, die sich zum Thema großer Hammer so anbieten. Etwas lässt uns vermuten, dass diese bereits im neunzehnten Jahrhundert bei einschlägigen Herrenmagazinen alle durchgemogelt wurden – und eure Zeit als Leser unseres kleinen Portals ist kostbar. Ohne Umschweife also: der 3-Tonnen-Zerstörungshammer.

Konstruiert haben den die Tüftler des YouTube-Kanals „How Ridiculous“. Wobei der Begriff 3-Tonnen-Hammer gar nicht passt – aber keinesfalls, weil das übertrieben wäre, sondern weil es gar zu kurz gegriffen ist. Im wahrsten Wortsinne: Das Gewicht des „Stils“ kommt noch hinzu. Der Hammer erreicht voll ausgefahren eine Höhe von sieben Metern samt Kopf und ist an eine hydraulische Zugvorrichtung gekoppelt.

Diese bietet eine Hubkraft von satten 40 Tonnen.

Das verkünden die Entwickler nicht ohne Stolz am Anfang ihres Videos und zeigen sich dabei entsprechend begeistert. Sie haben ja auch allen Grund zur Freude – dürfen sie doch ihren enthusiastischen puren Zerstörungswillen mit dem Hammer gleich an einer ganzen Batterie an Gegenständen und Testobjekten ausleben. Weil dabei jede Menge Splitter und Bruchstücke herum fliegen dürften, wurde für Sicherheit gesorgt.

Ein Container nebst Erdwall wurde kurzerhand zum Schutzbunker vor Schrapnell umfunktioniert. Dann beginnt die Lotterie der Zerstörung – ganz stilecht mit Kugelziehung. Als Erstes dürfen ein paar Basketbälle spektakulär dran glauben. Als Nächstes sind Bowling-Pins dran – und diese Dinge bilden erst die Spitze des Eisbergs dessen, was hier ganz wörtlich unter den Hammer kommt und förmlich zerstäubt wird.