Egal, ob Kettenkarussell, Achterbahn, Musikexpress oder Schiffsschaukel. Es gibt so viele Fahrgeschäfte, bei denen Karussellphobikern die Muffe geht. Menschen, die sich einfach nicht überwinden können, so eine Attraktion zu betreten, egal, wie sehr sie es vielleicht gerne möchten. Die beim bloßen Gedanken daran Panik bekommen. Dabei sind diese Maschinen in der Regel sicher, absolute Triumphe der Ingenieurskunst und hervorragend erdacht.

Manchmal kann man Menschen mit dieser Angst vor Fahrgeschäften aber auch verstehen, selbst wenn fragliche „Fahrgeschäfte“ gar keine sind. Nehmen wir zum Beispiel diesen „SCAD Tower“, der im Tivoli-Friheden-Park in Dänemark steht. Auf den ersten Blick ist das nur ein dreißig Meter hoher Stahlturm mit einem Fangnetz. Auf den zweiten Blick … auch.

Das ist übrigens alles. Keine rotierenden Teile, keine riesige Hydraulik, kein Teil, das über Kopf geht – einfach nur ein Turm und ein Fangnetz am Boden. Die einzige komplexe Technik dieses „Fahrgeschäfts“ ist ein Karabinerhaken. Der wird von einem Helfer geöffnet – und dann begreift man als Zuschauer recht schnell, was ein SCAD-Turm ist. Ein Freifallturm. Oder wie wir es nennen: die beste Therapie gegen Höhenangst. Wann seid ihr denn das letzte Mal 30 Meter tief und mit 90 Sachen gefallen?