Atemberaubende Gravierkunst: Mann restauriert alte Axt zu Terminator-Meisterwerk – Der Terminator. Eine Serie von Vernichtungsmaschinen aus blankem Metall, von der fiktiven künstlichen Intelligenz Skynet ersonnen, um menschliche Widerstandsnester im Endzeit-Krieg auszuräuchern oder die Robo-Knechte gar als Killer in die Vergangenheit zu entsenden. Welches bessere Material gäbe es zu Verewigung dieser Ikone der Popkultur, als blanken Stahl? Diese Axtgravur sollte kein „Terminator“-Fan verpassen.

„Kirill Runz“ nennt sich der Kanal, dessen Betreiber Metalle und Hölzer in Kunstwerke verwandelt – insbesondere Wikingerthemen und Axtblätter scheinen es ihm dabei angetan zu haben. Auch in diesem Video steht eine Axt im Mittelpunkt – allerdings hat „Kirill Runz“ eigenen Angaben unter seinem Video zufolge die alte Vollmetallaxt mit dem Terminator in Verbindung gebracht.

Zuerst galt es, das Werkzeug zu reinigen:

Dazu wandert die Axt vollständig in ein Bad aus neunprozentigem Essig. Vier Tage schlummert sie darin, um der Korrosion auf den Leib zu rücken. Es folgt ein weiteres Bad in Natronlauge, wo unter Einsatz der Drahtbürste der aufgeweichte Rost manuell entfernt wird. Dann flext „Kirill Runz“ den Axtkopf per Trennscheibe ab. Er wird mit dem Bandschleifer auf Hochglanz poliert.

Dann werden die Metallteile wieder zusammengeschweißt und wandern als Nächstes in einen Behälter, wo sie mit Eisenchlorid übergossen und geätzt werden. Danach geht es zur Neutralisierung erneut in die Natronlauge. Das Ergebnis: Ein verfärbter Axtkopf, auf dem nun eine Schablone mit dem T-800 beziehungsweise auf der anderen Seite mit dem T-1000 angebracht werden kann.

Es folgt eine Vielzahl weiterer Färbe- und Bearbeitungsschritte, an deren Ende die finalen Gravierarbeiten stehen. Das Resultat: ein Terminator-Relief vom Feinsten.