„Arcwave Voy“ im Test – Als treue Verfechter der Emanzipation männlichen Lustempfindens blicken wir mit einem gewissen Stolz in Richtung Arcwave, die den Markt für Männer-Sextoys mit innovativen Premium-Produkten so richtig aufmischen. Nachdem wir euch vor einiger Zeit schon den abgefahrenen „Arcwave Ion“ präsentieren durften, der mittels einer neuartigen „Pleasure Air-Technologie“ für intensive Solo-Orgasmen sorgt (den Test findet ihr hier), kommt mit dem „Voy“ nun ein Masturbator der etwas anderen Art.

Anders, aber nicht weniger aufregend.

Während im „Ion“ ein Elektromotor die Arbeit übernimmt, kommt der „Voy“ als klassischer Stroker daher: Der Penis wird in einen mit Silikon ausgepolsterten Zylinder gesteckt, die Stimulation erfolgt im guten alten Handbetrieb. Vielen wird jetzt vermutlich das Wort „Taschenmuschi“ in den Sinn kommen, doch damit tut man dem „Voy“ Unrecht.

Denn wie schon der „Ion“ zuvor ist der „Voy“ ein Premium-Produkt, das aktuellen Lifestyle Ansprüchen genügt – sowohl in Sachen Design als auch hinsichtlich der Verarbeitung und Funktion.

Geliefert wird der Stroker in einer schicken Klappschachtel, in der man auch genauso gut ein hochwertiges Handy hätte vermuten können. Auf der Innenseite des Kartondeckels informiert ein aufgedruckter Starter-Guide über die ersten Schritte. In ein stabiles Futteral gebettet, liegen der „Voy“, eine Pappschachtel mit Anleitung und Sicherheitshinweisen, sowie eine kleine Probetube Arcwave Gleitgel auf Wasserbasis. 

Bei der Entnahme des „Voy“ fällt direkt auf, wie gut es den Designern von Arcwave abermals gelungen ist, ein Sextoy so zu gestalten, dass es auf den ersten Blick überhaupt nicht wirkt, als sei es ein solches. Tatsächlich erinnert es optisch eher an ein Teleobjektiv für eine Kamera, was einem sicherlich die eine oder andere peinliche Situation erspart und einem vermeintlich schmuddeligen Thema Ästhetik verleiht.

Da der „Voy“ keinerlei Zubehör, wie etwa Kabel oder Ladestation, bedarf, kann man ihn als kompakten Reisebegleiter zudem problemlos in der Tasche verstauen.

Oben und unten auf dem Zylinder sitzen zwei Kappen, die man mit einem Handgriff abdrehen kann. Darunter kommen die Öffnungen und das Futteral aus dem irre weichem CleanTech-Silikon zum Vorschein – ein extrem robustes, schnelltrocknendes und ultrahygienisches Material ohne Poren, in welche Bakterien gelangen könnten. Die Silikonröhre sitzt an beiden Seiten mit zwei dicken „Lippen“ auf dem Gehäuse auf und ist auf der Innenseite gewellt.

Auch wenn der Korpus den Eindruck erweckt, aus Aluminium zu bestehen, kommt tatsächlich Plastik zum Einsatz. Das kratzt zwar ein wenig am wertigen Gesamteindruck, kommt dafür aber dem Gewicht zugute, was bei einem Stroker natürlich einen wichtigen Aspekt darstellt.

Die meisten ähnlich gearteten Produkte würden sich damit nun zufriedengeben, aber der wahre Clou des „Voy“ kommt jetzt erst: