Alle Weinliebhaber sollten sich jetzt hinsetzen und möglichst die nächste Flasche Wein genießen. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilte, könnte der Weinjahrgang 2013 aufgrund geringerer Ernteerträge in einigen Regionen teurer werden.

Beispielsweise sind Preiserhöhungen in Mosel, in Franken, im Rheingau oder in der Pfalz möglich. Das Institut geht von einem Ertrag von gerade einmal 8,3 Millionen Hektolitern Weinmost aus. 2012 waren es noch 9,1 Millionen Hektoliter und das zehnjährige Mittel liegt bei 9,26 Millionen.

„Der ‚goldene Oktober‘ ist im Grunde genommen ins Wasser gefallen“, meint DWI-Sprecher Ernst Büscher. Wortwörtlich sogar, denn der Grund für den Rückgang ist das feuchte Oktoberwetter, welches viele faule Trauben bescherte. Wer jetzt mit einer krassen Preiserhöhung gerechnet hat, der kann zumindest teilweise wieder aufatmen. Aller Voraussicht nach müssen die Preise nur wenige Cent angehoben werden.

Die Bilanz ist jedoch von Region zu Region verschieden, weshalb es sich lohnen sollte, beim Weinkauf die Augen offen zu halten.