Änderung Rundfunkbeitrag: Zahlern droht bei Missachten Strafgebühr – Laut der Pressestelle des Beitragsservices zahlen 46 Millionen Menschen in Deutschland den Rundfunkbeitrag. Zu entrichten ist die anfallende GEZ-Gebühr vierteljährlich, um die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF, Deutschlandfunk zu finanzieren. Während viele diesen Betrag per Bankeinzug automatisch vom Konto einziehen lassen, überweisen andere die geforderte Gebühr selbst.

Doch durch eine Änderung beim Rundfunkbeitrag kann es für alle, die ihre Zahlung vergessen, teuer werden. Das Problem hierbei ist, dass der Beitragsservice die vier schriftlichen Zahlungsaufforderungen abschafft und nur noch eine Zahlungserinnerung verschickt, auf denen die vier Zahlungstermine vermerkt sind. Dadurch will man zum einen die Verwaltung schonen aber auch Portokosten einsparen.

Erinnerungsschreiben mit einer Zahlungsaufforderungen

Der Beitragsservice sagte „Merkur.de“: „Der Beitragsservice prüft kontinuierlich alle Möglichkeiten, seinen Betrieb noch effizienter und kostengünstiger zu gestalten“ Für den Zahler bedeutet das aber, das die bis dato üblichen vier Erinnerungsschreiben mit einer Zahlungsaufforderungen wegfallen.

Dadurch steigt die Gefahr, dass man eine der zu entrichtenden GEZ-Gebühren vergisst, die fristgerecht innerhalb von vier Wochen pro Quartal gezahlt werden müssen. Derzeit zahlt man in der Regel 18,36 Euro monatlich an GEZ-Gebühr, vierteljährlich 55,08 Euro.

Strafzahlungen drohen

Wer nun eine Zahlung versäumt drohen in Zukunft Strafzahlungen. Genauer gesagt verhängt der Beitragsservice dann einen Versäumniszuschlag in Höhe von einem Prozent des Betrags oder mindestens acht Euro. Muss die Behörden eine Mahnung aussprechen, erfolgt wiederum ein Festsetzungsbescheid.

Dieser kann dann weitere Gebühren enthalten, wie neben Säumniszuschlägen sowie der eigentlichen Rundfunkgebühr etwa auch potentielle Rücklastschriftforderungen des jeweiligen Kreditinstituts. Generell rät die Behörde, dass Beitragszahler lieber ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen sollen, um auf der sicheren Seite zu sein:

„Das Lastschriftverfahren ist die bequemste und sicherste Zahlungsweise. Das Ausfüllen von Überweisungsträgern entfällt und es ist ausgeschlossen, Zahlungen zu übersehen oder falsche Überweisungen zu tätigen.“

Quelle: merkur.de