Die Situation tritt dieser Tage öfter auf, ist in den letzten Monaten und Wochen sicher auch dem einen oder anderen Leser bereits widerfahren: Das Smartphone klingelt, die Nummer hat eine unbekannte Vorwahl. Bevor man auch nur rangehen kann, ist der Anruf auch schon vorbei. Die Versuchung, zurückzurufen, ist groß. Seht auf jeden Fall davon ab, dahinter verbirgt sich – wie so oft – eine Abzocke!

Die Anrufe stammen aus Guinea und anderen afrikanischen Ländern, mitnichten von entfernten Verwandten aus dem fernen Ausland. Es handelt sich dabei stattdessen um sogenannte „Ping-Anrufe“. Über genau diese erhält die Bundesnetzagentur im Moment eine ganze Menge empörter Beschwerden. Denn das kurze Anklingeln soll den Angerufenen dazu provozieren, zurückzurufen. Genau da liegt der Hase im Pfeffer:

Der Rückruf kann teuer werden und mit mehreren Euro zu Buche schlagen – die nächste Handy-Rechnung fällt entsprechend hoch aus. Dementsprechend warnt die Bundesnetzagentur vor Anrufen aus Tunesien (+216) und Burundi (+257) – insbesondere die tunesische Vorwahl lässt sich dabei leicht mit der Vorwahl von Mönchengladbach (0216) verwechseln. Solltet ihr solche Anrufe erhalten, könnt ihr sie der Bundesnetzagentur an dieser Stelle melden.

Quelle: tag24.de