Als Außenstehender könnte man den Airsoft-Sport als destruktiv fehldeuten, immerhin spielt man dabei im Prinzip eine Kriegssituation nach, im Zuge derer man versucht, den Gegner mittels Waffengewalt auszuschalten. Damit täte man dem geselligen Geländespiel jedoch ebenso unrecht, wie einem Counterstrike, das auf digitaler Ebene einst als „Killerspiel“ tituliert wurde.

Faktisch ist so ein Airsoft-Spiel eine hochtaktische Angelegenheit, die neben einem nicht zu verachtenden Maß an Kondition, eine gut ausgeprägte Teamfähigkeit sowie Nervenstärke erfordert. Kein Wunder, dass so viele Firmen, eine Runde Airsoft oder das artverwandte Paintball als teambildende Maßnahme organisieren.

Die Auswahl an Waffen, die Kugeln mit meist 6 mm Durchmesser aus Plastik oder einem biologisch abbaubaren Stoff verschießen, ist ebenso enorm wie der Detailgrad. Die meisten Softairwaffen sind ihren realen Vorbildern mittlerweile so ähnlich, dass sie dem Gesetz nach als „Anscheinwaffen“ gelten.

Viele Spieler statten ihr Lieblingsgewehr dazu noch mit zusätzlichen Spielereien wie Tuninglauf und Zielfernrohr aus, oder Individualisieren es mit einem „Custom Kit“. Ähnliches könnte man von den Jungs im folgenden Video behauten, nur das diese dabei ein ganzes Stück über den Tellerrand hinweg fliegen.

Die Herrschaften haben nämlich mal eben eine flugfähige A-10 Warthog im Modellformat mit der Schussmechanik einer FN P90 bestückt – der Softairvariante versteht sich – und im Einsatz gegen einen dazu passenden Panzer getestet, während die Jungs dazu noch versuchen, das Flugzeug zu treffen. Und wie sich zeigt, gestaltet sich das selbst mit Tracer-Munition erstaunlich schwer. Aber seht am besten selbst.