Es kann für Eltern kein einfacher Moment sein, wenn die Kinder, die so lange zu Hause gelebt haben, irgendwann flügge werden und das heimische Nest verlassen. Dann müssen sich die Erzeuger sich daran gewöhnen, wieder allein in ihren vier Wänden zu sein. Noch härter jedoch muss es sein, wenn der Nachwuchs niemals flügge wird, so wie in diesem Beispiel. Dann nämlich muss man ihn aus dem Haus klagen…

Michael Rotondo, so der Name eines 30-jährigen Mannes aus Upstate New York, USA, weigert sich bis heute (Stand: 28.05.2018, 13.25 Uhr), das elterliche Haus zu verlassen. Seine Eltern, Christina und Marc, waren sogar so verzweifelt, dass die Sache vor Gericht ging, nachdem sie Michael alle erdenklichen Chancen gegeben hatten, das Elternhaus zu verlassen. Doch der pochte auf sein Bleiberecht als Berufssohn – und tut es noch immer.

Die ganze Sache wurde so verworren, dass sie bis vor dem „Supreme Court“, der höchsten gerichtlichen Instanz verhandelt wurde. Der Richter, Donald Greenwood, zeigte sich von der Uneinsichtigkeit des jungen Mannes mehr als nur verblüfft. Auch entsprechende finanzielle Angebote an Michael, sich einen Job zu suchen und eine „Ablösesumme“ von 1100 US-Dollar zu erhalten, lehnte der Berufsohn ab.

Das Gericht befand, dass seine Eltern im Recht sind und ordnete eine Zwangsräumung an, die Michael bis zum 1. Juni 2018 zu erfüllen hat. Doch laut einem aktuellen Artikel der „Daily Mail“ hat der Rotondo-Filius bereits Gründe gefunden, warum er nicht umziehen kann: Weil er arbeitslos ist, fehlt es Michael angeblich am nötigen Kleingeld für Umzugskartons.

Eine in den USA bekannte Pizzeria-Kette sprang ein und bot Michael einen Job an, um mit 30 ins unabhängige Erwachsenenleben zu starten. Irgendetwas sagt uns, dass das letzte Wort in dieser Sache noch immer nicht gesprochen ist, zumal der Berufssohn nicht nur Einspruch einlegen will, sondern seit der Sache kein Wort mehr mit seinen Erzeugern spricht…

Quelle: dailymail.co.uk