Wenn ein Sturm tobt, sucht man besser Schutz. Doch nicht immer geht das, schon gar nicht, wenn man der Vernichtungskraft dieses Unwetters auf offener See ausgesetzt ist. So wie es in verschiedenen Szenen aus diesem Video der Fall ist, eine Zusammenstellung von Aufnahmen verheerender 20-Meter-Wellen, die bei Leuchttürmen, auf Bohrplattformen oder Kreuzfahrtschiffen gefilmt wurden. Ein beeindruckendes Zeugnis, das mit dem temperamentvollen Zorn der Natur nicht zu spaßen ist, wenn sie gerade PMS hat…  

Wer Wind sät, wird Sturm ernten – nicht umsonst droht schon das geflügelte Wort mit dem Sturm. Das Wetterphänomen ist so stark, so mächtig, dass es einfach alles in seinem Weg vernichten kann – menschliche Technologie und unser Erfindungsgeist haben eben auch ihre Grenzen, wenn ein wirklich krasser Orkan tobt. Sicher nicht grundlos wurde das Wort Sturm auch sprachlich zum Stellvertreter für Krieg und allerlei verheerende Dinge, die man mit bloßer Hand eben nicht mal eben so stoppen kann, wenn sie erstmal entfesselt sind.

Kreuzfahrtschiffe und Fähren mögen zehntausende Bruttoregistertonnen wiegen, doch wenn auf dem Atlantik ein Sturm wie 2017 wütet, inklusive 20-Meter-Brechern, bedeutet das gar nichts. Swimmingpools auf Luxusdampfern schwappen hin und her, bis sie leer sind, und Autos, die mutmaßlich sicher auf so einer Fähre stehen, schlittern so lange herum, bis nichts als Schrott bleibt. Und selbst ein so gewaltiges Ungetüm wie eine Ölbohrplattform bleibt von der Wut der tobenden Elemente nicht unberührt…