"Zombieland 2 – Kritik" – Fans mussten wahrlich lange auf den Nachfolger des damaligen Überraschungshits warten, der heute zu den Kultfilmen im Horrorspaß-Sektor zählt. Geschlagene zehn Jahre sind nach der urkomisch-spaßigen Horrorkomödie „Zombieland“ vergangen. Das hat nun ein Ende, startet „Zombieland 2: Doppelt hält besser“ doch jetzt im Kino. Wir haben uns der illustren Zombiejäger-Truppe angeschlossen und verraten euch, ob auch Teil 2 wieder für reichlich abgedrehte Zombie-Unterhaltung sorgt.

Darum geht’s:

Regisseur Ruben Fleischer („Venom“) und die Original-Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick („Deadpool 1+2“) schicken euch in „Zombieland 2: Doppelt hält besser“ auf ein neues Abenteuer rund um die vier beliebten Zombiekiller. Dieses Mal verbreiten sie ihr genial-komisches Chaos von den Weiten Amerikas bis ins Weiße Haus. Dabei werden die vier nicht nur mit neuen Zombie-Arten, sondern auch mit weiteren menschlichen Überlebenden konfrontiert. Doch in erster Linie müssen sie sich den wachsenden Problemen innerhalb ihrer eigenen schrägen Zwangsfamilie stellen ‒ scharfzüngig und schonungslos wie eh und je.

Das ist gut/Das ist schlecht:

Es heißt „Welcome back to Zombieland“ – und das mit abgedrehter Unterhaltung, die ganze 100 Minuten Spielzeit umfasst. Richtig cool vor allem, dass der Original-Cast des ersten Teils – Woody Harrelson als Tallahassee, Jesse Eisenberg als Überlebensregel-Aufsteller Columbus, Emma Stone in der Rolle der Wichita sowie Abigail Breslin als Little Rock – wieder mit von der Partie ist. Doch auch die neuen Darsteller mit unter anderem Rosario Dawson, Zoey Deutch sowie Luke Wilson gefallen.

Ganz witzig in „Zombieland 2“ ist die Tatsache, dass die Untoten mittlerweile so etwas wie Persönlichkeiten entwickelt haben. Daher gibt es nun recht pfiffige Zombies und eben strunzdumme. Das sorgt für einige überaus humorige Szenen. Ansonsten gibt es abermals viel Klamauk, viel überdrehte Sequenzen und noch mehr Gags. Die meisten davon zünden, auch wenn ab und an ein echter Rohrkrepierer dabei ist.

Wer hier Anspruch oder Tiefgang sucht, findet beides so wenig in „Zombieland 2“ wie Hirn in den Untoten. Das ist aber gar nicht negativ zu werten. Denn die Fortsetzung der Zombie-Apokalypse-Komödie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und will einfach nur kurzweilige und heitere Unterhaltung liefern. Das schafft der zweite Teil fast über die gesamte Spielzeit hinweg. Vor allem, weil die top aufspielenden Darsteller den Streifen tragen.

Dazu gibt es zudem satte Zombie-Action und durchgeballerte Situationen. Das ist alles nicht neu, aber es macht Spaß.

Fazit: Ganz klar, Fans des ersten Teils werden „Zombieland 2: Doppelt hält besser“ ebenso feiern. Denn das illustre Zombiejäger-Team liefert und beschert euch witzige sowie kurzweilige Unterhaltung. Genau das, was man zu Popcorn und Coke im Kino sehen will, wenn man die Tore nach Zombieland öffnet. Als urkomisch-spaßige Horrorkomödie können wir den zweiten Teil daher definitiv allen Freunden von Tallahassee & Co. empfehlen. Denn abgedrehter Zombie-Spaß ist hier garantiert!