Macaulay Culkin ist uns allen wohlbekannt aus einem der Weihnachtsfilme überhaupt – „Kevin - Allein zu Haus“. Damals, 1990, wurde er mit diesem Komödienklassiker zum gefeierten Kinderstar und weltberühmt. An diesen Erfolg knüpfte Macaulay Carson Culkin, so sein vollständiger Name, auch noch mit dem Nachfolger „Kevin – Allein in New York“ an. Auf dem Gipfel des Erfolgs stand der talentierte Jungspund allerdings nicht lange, ging es nach den Erfolgen doch bergab. Wir blicken auf das Leben von Macaulay Culkin und sagen euch, was der einstige Kinderstar heute macht.

Geboren wurde der Blondschopf 1980 in New York – hinein in eine echte Schauspieler-Familie. So ist sein Vater Christopher „Kit“ Culkin Filmschauspieler, Macaulay Culkin ist zudem der Neffe von Schauspielerin Bonnie Bedelia und nicht zu vergessen der Pate von Michael Jacksons Tochter Paris Jackson. In den Jahren schafften es neben Macaulay ganze fünf seiner sechs Geschwister in die Filmwelt. Allen voran sein Bruder Kieran Culkin sowie Rory Culkin, den man jüngst noch im Independent-Musikdrama „Lords of Chaos“ sehen konnte.

Der Weg zum Ruhm – hier kommt Kevin

Macaulay Culkin selbst gab sein Theaterdebüt bereits mit vier Jahren. Wohl viel zu früh, hinsichtlich seines nachfolgenden Lebenslaufs. Mit acht Jahren gibt er dann sein Spielfilmdebüt in „Rocket Gibraltar – Ein letztes verrücktes Wochenende“ an der Seite von Schauspiellegende Burt Lancaster. 1989 wird die Welt erstmals aufmerksam auf den kleinen Kerl in der Komödie „Allein mit Onkel Buck“. Es war der Türöffner für seine Hauptrolle in den beiden Welterfolgen„Kevin - Allein zu Haus“ und die Fortsetzung „Kevin - Allein in New York“.

Dass Kids nicht immer mit solch einem frühen Ruhm und noch mehr Druck klarkommen, sollte im Fall von Macaulay Culkin bittere Wahrheit werden. Zwar war er noch in Filmen wie „Das zweite Gesicht“ oder 1994 in „Ritchie Rich“ zu sehen, seine Erfolgskurve zeigte da jedoch bereits in die falsche Richtung. Ausbleibender Erfolg, der Scheidungskrieg seiner Eltern und einige heftige Schicksalsschläge ließen Macaulay Culkin in eine Abwärtsspirale driften. Heute ist bekannt, dass sein Vater zu einem nicht unverkennbaren Teil durch ausgeübten Druck seinen Anteil an der folgenden Selbstzerstörung seines Sohnes gehabt hatte.

They're multiplying.

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Der Absturz eines Stars – Vom Kinderstar zum Junkie

So sagte Macaulay Culkin in einem Interview: „Mein Vater war ein missbrauchender Mann!“ Das alles trieb ihn in eine Welt voller Drogen, Alkoholexzessen sowie einer lebensgefährlichen Magersucht. Mitte der 2000er war von Macaulay Culkin nicht mehr viel übrig, außer eine von Drogen gezeichnete menschliche Hülle.

Seine seelischen und körperlichen Probleme waren unverkennbar – aus dem Kinderstar war ein Junkie im freien Fall geworden. Das Ganze wurde nur noch schlimmer, als seine Schwester Dakota Culkin 2008 bei einem tragischen Unfall verstarb. Dass Macaulay Culkin heute noch lebt, ist da fast schon ein Wunder. Doch er hat sich letztendlich selbst aus der Misere gezogen.

Was macht „Kevin - Allein zu Haus“-Star Macaulay Culkin heute?

Glücklichweise, so kann er nach dieser Drogen-Odyssee heute privat wie beruflich auf einen gelungenen Neuanfang blicken. Auch beziehungstechnisch – denn dieses Themenfeld war auch nie immer einfach für ihn. Mit gerade einmal schmalen 18 Jahren heiratete er damals seine Schauspielkollegin Rachel Miner. Nach vier Jahren Ehe scheiterte diese Beziehung. Immerhin fand er mit Filmkollegin Mila Kunis ganze neun Jahre sein Glück, doch auch diese Liebe ging 2011 in die Brüche.

Heute scheint Macaulay endlich seine Partnerin fürs Leben gefunden zu haben – mit Ex-Disneystar Brenda Song. Beide leben heute zusammen in Paris. Auch karrieretechnisch ist er wieder auf dem Schirm – als Schauspieler und Musiker. So ist der New Yorker heute erfolgreich mit seiner Comedy-Rock-Band „The Pizza Underground“ unterwegs und auf der Leinwand konnte man ihn in den letzten Jahren in „Adam Green's Aladdin“ und in diesem Jahr in „Changeland“ sehen.

Macaulay Culkin hat allem Anschein nach seine zweite Chance beim Schopfe gepackt – wir drücken feste die Daumen, dass unser ‚Kevin’ nun endlich sein Glück auch für die Zukunft gefunden hat.