Angesichts der ganzen Studien, Beweise und Skandale weiß man teilweise nicht mehr, was man machen soll. Nehmen wir das Essen: Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwelches Gift, fiese Substanzen oder der Grund für Übergewicht in unserer Nahrung ausgemacht werden. Dem Umsatz scheinen die Lebensmittelkonzerne alles andere unterzuordnen.

So wundert es kaum noch jemanden, dass wir Burger haben, die wochenlang nicht verrotten oder Obst, das man angebissen tagelang liegenlassen kann, ohne dass es schlecht wird. Dass diese Entwicklung abzusehen war, wusste man schon in den Siebzigern. Im Klassiker ‘Brust oder Keule’ mit Louis de Funès dringen Charles Duchemin und sein Sohn in die Firma von Monsieur Tricatel ein. Was sie dort finden, übersteigt ihre kühnsten Alpträume, würde heute aber als vergleichsweise normal gelten.

Die wussten seinerzeit schon, warum sie den Film als „Satire auf die Lebensmittelindustrie“ bezeichneten. In diesem Sinne: Guten Appetit!