Sitcoms gibt es wie Sand am Meer und der Erfolg von Serien wie ‘The Big Bang Theory’ beweist, dass das Genre längst nicht am Ende ist. Schon früh bildeten sich auch in dieser Sparte Strömungen heraus. So gab es die grenzgeniale, intelligente Unterhaltung wie etwa ‘Frasier’, den eher plumpen Heile-Welt-Familienkram Marke ‘Alle unter einem Dach’ und den zynischen Gegenentwurf wie etwa die Bundys (‘Eine schrecklich nette Familie’) – und alle haben ihre Existenzberechtigung. Ende der 90er kam jedoch ein absoluter Klassiker des Genres hinzu, der es irgendwie geschafft hatte, sämtliche dieser Sparten mühelos und auf einmalige Weise in sich zu vereinen

‘The King of Queens’, eine Kultserie, die alles von Romantik über Familientragödien, Chaos und Wahnsinn bis hin zu slaptickigem Klamauk bot – und die die Karriere des pfundigen Komikers Kevin James aka Doug Heffernan förmlich durch die Decke gehen ließ. Die Abenteuer des sympathischen Paketfahrers, seiner eigenwilligen Frau Carrie (Leah Remini) und ihres komplett anarchischen und seltsamen Vaters Arthur Spooner (Jerry Stiller) begeistern heute noch genauso wie zu ihrer Blütezeit. Der König von Queens ist einfach Kult, selten passt das vielbemühte Wort besser als in diesem Fall.

Weil wir hier bei MANN.TV selbst absolute Fans der Reihe sind, haben wir ein bisschen in der Nostalgiekiste gewühlt und im Netz geschaut, was es so alles an schönen Clips und denkwürdigen Szenen aus der guten alten Zeit dieser Serie gibt. Wir mussten nicht lange suchen. Eine der absoluten Schlüsselsequenzen, die wohl jeder Fan kennt, stellt dabei Dougs Versuch dar, sich musisch zu betätigen. Er möchte Gitarre lernen – doch auf echte Ergebnisse zu warten, darauf hat der König keine Lust. Also schreibt er seinen ersten „Song“ noch am selben Tag, an dem er zum ersten Mal je seine Pranke an eine Klampfe gelegt hat. Das Resultat: ‘Doug und Carrie’. Eine „Nummer“, die nicht nur im Ohr bleibt, sondern mit der Doug auch noch unerwartete Erfolge feiert …