Es war ein langer Tag, ihr seid am Verschmachten und könnt vor Hunger kaum noch klar denken. Plötzlich taucht irgendeine Arschgeige auf, die euch auf dem falschen Fuß erwischt. Komplett unterzuckert und mit dem Magen auf den Knien, macht ihr den einen oder anderen Fehler. Doch der Störenfried ist nicht nur gerissener als ihr, sondern auch noch bewaffnet. Die Folge: Er zockt euch nach allen Regeln der Kunst ab. Kann es etwas Schlimmeres geben? Ja, kann es – wenn euch das Ganze zweimal an einem Tag passiert.

So ergeht es der Bande Wegelagerer, die sich am Anfang des Spencer/Hill-Klassikers ‘Vier Fäuste für ein Halleluja‘ auch nur was Gutes tun möchte. Die sauberen Herren bereiten sich gerade ihr Essen zu – Bohnen mit Speck natürlich –, als Bambi (Bud Spencer) auftaucht. Der bringt die etwas beschränkten Gesellen nicht nur dazu, ihm freiwillig Munition für seine leere „Friedensharke“ auszuhändigen. Nein, er nimmt sich danach auch noch ihre köstliche Mahlzeit – und weil’s so schön ist, auch noch ihre Pferde dazu.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, macht kurz darauf auch noch Bambis Bruder, Trinity (Terence Hill), bei dem selben Quartett Halt. Die geprellten Strolche sind gerade dabei, sich eine frische Pfanne Bohnen zuzubereiten. Kenner dieses absoluten Klassikers unter den humorigen Western des Kult-Duos wissen, wie die Szene ausgeht. Sagen wir es mal so: Diese Banditen bleiben ziemlich hungrig …