Kommt man vom Lande, kennt man das: Einige Städter halten einen für vollständig rückständig und komplett versifft. Die meisten denken, wer in der Provinz lebt, muss zwangsläufig ein Problem mit der Hygiene haben. Aber gut, wenn euch einmal im Jahr Baden nicht reicht, dann macht euch doch die Haut kaputt mit eurem täglichen Duschen! Nicht unser Problem. Ähem. Wo waren wir? Ah, richtig: In dem Provinzkaff, in dem Bud Spencer in ‘Eine Faust geht nach Westen’ als vermeintlicher Dorfarzt tätig ist, steht eine Hygieneinspektion an.

Klar, dass die Standards in einem entlegenen Dörfchen im Wilden Westen arg zu wünschen übriglassen. Auch klar, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Irgendwann kommt ein Arzt vorbei, um die Zustände zu inspizieren. Sagen wir es mal so: Der arme Mann ist genauso schnell weg, wie er angekommen ist. Es könnte etwas damit zu tun haben, dass er von schießwütigen Revolvermännern und harten Schlägertypen umgeben ist. Hat es aber nicht, die kennt er.

Nein, es liegt an den eher speziellen Hygienevorstellungen der Dorfgemeinschaft. Und daran, dass sie nichts verkommen lässt. So ein erzwungenes Bad für den notorischen Schmutzfink des Dorfes kann nämlich auch die ideale Grundlage für eine herzhafte Zwiebelsuppe bilden. Man mag es dem guten Doktor nicht verdenken, dass er lieber nicht zum Essen bleiben möchte, als Buddy ihn einlädt.