Bruce Lee. Der Mann war ein Titan, ein großes Vorbild und bis heute gilt der Meister des von ihm selbst entwickelten Jeet Kune Do als der vielleicht größte Kampfkünstler des 20. Jahrhunderts. Unvergessen sind natürlich auch seine Kampfkunst-Streifen, die das Genre des Martial-Arts-Films ebenso nachhaltig prägen sollten wie Lees Fähigkeiten die Wahrnehmung asiatischer Kampfsportarten im Ausland. Heute präsentieren wir euch eine Kultszene aus dem nie mit Lee vollendeten, ansonsten mittelmäßigen Streifen „Game of Death“. In der deutschen Version heißt dieser Film ziemlich zutreffend „Bruce Lee – mein letzter Kampf“.

Es war der fünfte Film, an dem Lee beteiligt war, doch er konnte nie in der richtigen Version zu Ende gedreht werden, da Lee zwischenzeitlich ebenso überraschend wie tragisch verstarb. Die Dreharbeiten zu dem Hongkong-Streifen waren von Lee zwischenzeitlich unterbrochen worden, weil ihm das Hollywood-Studio Warner Bros. ein lukratives Angebot für „Der Mann mit der Todeskralle“ unterbreitet hatte. Wochen bevor dieser Streifen ins Kino kam, verstarb Lee – so konnten die Arbeiten an „Game of Death“ nie beendet werden. Lediglich die Szenen, die Lee vor den Arbeiten am Hollywood-Film schon abgedreht hatte, konnten nachträglich noch eingefügt werden.

Im Film spielt „Bruce Lee“ (jede Menge Doubles und Rückansichten) Billy Lo, einen Martial-Arts-Filmstar, der in das Visier eines ausbeuterischen Syndikats gerät. Als er dessen Fänge zu verlassen versucht, wird es gefährlich für ihn und seine Freundin Ann. Doch bei Billys Kampf gegen Syndikatsboss Dr. Land gerät Ann schließlich zwischen die Fronten und wird entführt. Billy bekämpft Land und seine Männer – und sein Kampf führt ihn am Ende in eine Pagode, in der er auf jedem Stockwerk einem Gegner gegenübertritt. Im dritten Stock trifft er auf Pasqual, gespielt von Dan Inosanto – und es kommt zum Nunchuk-Duell zwischen ihm und 8dem echten) Bruce Lee.