Verdienstvolle Hollywood-Legende: Denzel Washington erhält höchste Ehrung der USA – Denzel Washington ist eine Hollywood-Legende der Schauspielkunst. Doch Washington hat im Laufe der Jahre eben nicht nur die Leben von Kinogängern mit etlichen packenden Meisterwerken bereichert, sondern auch die Menschen junger Leben durch seine unermüdliche Arbeit für eine gemeinnützige Organisation. Dafür wurde er nun mit der höchsten Ehre der Vereinigten Staaten von Amerika bedacht.

Er spielte in hochgeistigen Dramen, in Meisterwerken der Sozialkritik, aber auch der knallharten Action wie „Training Day“, „Man On Fire“, „American Gangster“ oder „The Equalizer“: 1977 stieg Washington ins Filmgeschäft ein, feierte nach herben Rückschlägen in einem bewegten Leben gewaltige Kinoerfolge. Seit 25 Jahren arbeitet er auch als nationaler Sprecher für die „Boys & Girls Clubs of America“. Eine gemeinnützige Organisation, welche sich für Ganztagsschulen einsetzt.

Washington besuchte als Kind solche Nachmittagsprogramme nach dem Unterricht.

Am 7. Juli 2022 wurde er für seine unermüdliche Arbeit, junge Menschen zu motivieren, bewegende Reden an Hochschulen vor Graduierten zu halten und die Zukunft von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, mit der höchsten Ehre der USA bedacht, die eine Zivilperson erhalten kann: Washington bekam die Presidential Medal of Freedom. In einer feierlichen Zeremonie wurde ihm und 16 weiteren Amerikanern die Medaille verliehen – doch er konnte nicht persönlich vor Ort sein.

Wie „Inside Edition“ berichtet (siehe Video), infizierte sich der Star mit Corona und musste die Zeremonie daher kurzfristig absagen. US-Präsident Joe Biden, selbst von Ex-Präsident Barack Obama 2017 mit dieser Ehrung bedacht, hängte die Medaillen den anderen Teilnehmern der Veranstaltung um. Unter ihnen: Simone Biles, die höchstdekorierte US-Turnerin der Geschichte, sowie die ehemalige Präsidentin der University of Texas, Julieta Garcia, die als erste Latina Präsidentin einer US-Hochschule wurde.

Auch posthume Auszeichnungen wurden vergeben:

Etwa an den Apple-Mitbegründer Steve Jobs, den Veteranen und Politiker John McCain oder den Sozialrechtler Richard Trumka. In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es: „Präsident Biden hat schon vor langer Zeit gesagt, dass Amerika durch ein Wort definiert werden kann: Möglichkeiten. Diese siebzehn Amerikaner demonstrieren die Kraft der Möglichkeiten und verkörpern die Seele der Nation – harte Arbeit, Beharrlichkeit und Glauben.“

Weiter führte man aus: „Sie haben beträchtliche Hindernisse überwunden, um beeindruckende Leistungen in Kunst und Wissenschaft zu erbringen, ihr Leben dem Einsatz für die Schwächsten unter uns gewidmet und mutig gehandelt, um den Wandel in ihren Gemeinden – und in der ganzen Welt – voranzutreiben und dabei Wege für künftige Generationen zu bahnen.“

Die Presidential Medal of Freedom wurde unter dem damaligen Präsidenten John F. Kennedy eingeführt:

Sie wird an Personen verliehen, die „einen beispielhaften Beitrag zum Wohlstand, zu den Werten oder zur Sicherheit der Vereinigten Staaten, zum Weltfrieden oder zu anderen bedeutenden gesellschaftlichen, öffentlichen oder privaten Bemühungen geleistet haben“.

Quelle: unilad.co.uk