Umfrage: Deutsche befinden über ARD und ZDF – Die öffentlich-rechtlichen Sender, allen voran ARD und ZDF, stehen schon seit längerem in der Kritik der Gebührenzahler. Besser wurde dies in den vergangenen Wochen nicht, nachdem beispielsweise bekannt wurde, dass ein ARD-Mitarbeiter Zuschauer beschimpfte, die das Gendern kritisierten.

Obendrauf gab es eine Welle der Empörung, nachdem just ein Gericht darüber entschied, dass der Rundfunkbeitrag erhöht werden darf: auf 18,36 Euro. Dem gegenüber stehen Einnahmen von rund acht Milliarden Euro der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF, die ein Verständnis für erhöhte Gebühren nicht steigern.

Öffentlich-rechtliche Sender parteiisch

Die „Bild“ hatte kürzlich eine Insa-Umfrage in Auftrag gegeben, bei der Bundesbürger über ARD und ZDF befinden konnten. Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht, die die Unzufriedenheit der Gebührenzahler unterstreichen. Demnach halten knapp 31 Prozent, also ein Drittel der Befragten, die öffentlich-rechtlichen Sender für parteiisch.

Doch nicht nur das: Gerade einmal 45 Prozent gaben an, dass sie die Beiträge von ARD und ZDF für ausgewogen hielten. Aus der Umfrage ging auch hervor, dass unter anderem 53 Prozent die Berichterstattung über Migration für zu positiv halten. Nur 27 Prozent gaben an, dass diese zu negativ ausfalle.

Zu positive Berichterstattungen

Nicht anders sieht es bei Beiträgen zu Bundeskanzlerin Angela Merkel aus, wonach 61 Prozent der Befragten angaben, dass zu positiv berichtet werde. Gleiches gilt laut der Umfrage auch über Berichterstattungen zu Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock – hier warfen 47 Prozent den Sendern vor, zu positiv zu berichten. Lediglich 30 Prozent gaben an, dass über Baerbock zu negativ berichtet würde.

Quelle: bild.de