Titane: Horrorfilm schockt mit Motoröl gefüllten Brüsten – Immer mal wieder kommen Filme auf den Markt, die für beträchtliche Aufregung sorgen. In diesem Jahr ist es der Horrorfilm „Titane“, der bei den renommierten Filmfestspielen in Cannes die Zuschauer schockte. Der Film der französischen Regisseurin Julia Ducournau stellt hierbei wohl einen der abgedrehten und wildesten Streifen des Jahres dar. Schließlich geht es in „Titane“ so richtig zur Sache.

Denn mit Bondage-Sex mit einem Auto, Haarnadel-Morden und Frauen mit Brüsten, aus denen Motoröl statt Muttermilch fließt, präsentiert sich Julia Ducournau nicht als Kind von Traurigkeit. Etlichen Cannes-Zuschauern war das bei der Filmpremiere von „Titane“ wohl zu viel. Witzigerweise ist es nicht das erste Mal, dass die französische Regisseurin dort mit einem Film schockte.

Bereits Kannibalen-Debütfilm wühlte Zuschauer auf

So sorgte sie mit ihrem Kannibalen-Debütfilm „Raw“ 2016 bei den Filmfestspielen dafür, dass einige Zuschauer aufgrund der explizierten Szenen in Ohnmacht fielen. Nun gibt es also mit „Titane“ den nächsten Aufreger. Der Film beginnt mit einem Autounfall. Der schwerverletzten kleinen Alexia wird aufgrund der Folgen des Unglücks eine Titanplatte in den Schädel transplantiert.

Als sie das Krankenhaus verlassen darf, rennt sie aber nicht glücklich in die Arme ihrer Eltern, sondern steuert auf das Familienauto zu, das sie voller Liebe umarmt und küsst. Dann springt der Streifen 30 Jahre in die Zukunft, wo es dann so richtig wild wird. Die mittlerweile erwachsene Alexia lebt nicht nur ihre exzessive Autoliebe aus, sie ist auch zur Killerin mutiert.

Arthouse-Kino trifft blutigen Body-Horror

Außerdem ist sie auf der Flucht, nimmt dabei die Identität eines zehn Jahre zuvor verschwundenen Jungen an und beginnt eine Metamorphose in ein alles andere als humanes Wesen. Freaky, nicht wahr? „Titane“ präsentiert sich demnach als modernes Arthouse-Kino samt blutigem Body-Horror. Es ist aber auch ein Film, der wesentlich tiefer geht und das aktuelle Gender-Thema behandelt.  

Wie das Ganze ausschaut, kann man sich im Trailer ansehen, bevor man sich eine finale Meinung zu „Titane“ dann im Kino bilden kann. Ein Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt.

Quelle: spiegel.de